Der polnische Skiverband hat offenbar Interesse daran, Skisprung-Trainer Alexander Stöckl zu verpflichten. Nach der schwierigen Trennung vom norwegischen Verband könnte auf den Österreicher jetzt eine ganz neue Rolle warten.
Wie die norwegische Zeitung „Dagbladet“ berichtet, soll es bereits erste Gespräche zwischen dem polnischen Verband und Stöckl gegeben haben. Demnach könnte der 50-Jährige eine für ihn noch „ungewohnte Rolle“ einnehmen.Denn bei den Osteuropäern soll er nicht als Cheftrainer, sondern als Manager übernehmen. Stöckl soll durchaus Interesse zeigen und in den kommenden Tagen nach Krakau reisen, um sich ein Bild zu machen und persönliche Gespräche vor Ort zu führen.Schlammschlacht in NorwegenDer 50-Jährige selbst gab dazu selbst keinen Kommentar ab, hatte dem norwegischen Fernsehsender „NRK“ aber zuletzt in einem Interview bestätigt, dass er Angebote von „innerhalb und außerhalb des Skisprungsports“ erhalten habe. Stöckl und der norwegische Skiverband hatten sich erst vor wenigen Tagen nach längeren Auseinandersetzungen geeinigt, den laufenden Vertrag als Cheftrainer vorzeitig zu beenden. Schon Anfang des Jahres hatten die Athleten in einem offenen Brief an den Verband ihre Unzufriedenheit geäußert. Seither war der Chefcoach nicht mehr mit seinem Team bei den Wettkämpfen.