Einen höchst ungewöhnlichen Fund hat ein New Yorker Paar in einem Teich der Millionenmetropole gemacht. Barbara Agostini und James Kane fanden beim Magnetangeln in einem rostigen und total verschlammten Tresor rund 100.000 US-Dollar (knapp 92.000 Euro) in Scheinen.
„Es war irgendwie unwirklich“, sagte Agostini, „ich dachte erst, es sei ein Witz.“ Die beiden Magnetfischer hatten schon öfter in Teichen, Seen und anderen Gewässern New Yorks Tresore gefunden, jedoch nie einen mit solchem Inhalt. Kane traute seinen Augen nicht, als er die nassen und beschädigten Bündel von Geldscheinen entdeckte, die von Gummibändern zusammengehalten wurden.Geldbündel zur Polizei gebrachtErste Bilder und Videos des Funds wurden in Onlinediensten und lokalen Medien veröffentlicht. Die beiden brachten ihren Fund zur New Yorker Polizei (NYPD), um „keine Probleme zu bekommen“. Ein Polizeisprecher bestätigte, prinzipiell müsse „jeder Geldfund ab einem Wert von zehn Dollar der Polizei gemeldet“ werden.Paar will Fund zu barem Geld machenAufgrund des fortgeschrittenen Verfalls des Geldes hätten die Echtheit und der Wert der Scheine allerdings nicht abschließend geklärt werden können. Das Paar will seinen Fund nun zum Finanzministerium nach Washington bringen, um ihn doch noch zu barem Geld machen zu können.Als Magnetfischen oder Magnetangeln bezeichnet die Suche nach ferromagnetischen Gegenständen, meist mithilfe eines Dauermagneten, in Gewässern. Dabei wird ein starker - meistens an einer Schnur oder einem Seil befestigter – Magnet wiederholt ins Wasser geworfen.Die US-Gesetzgebung sieht vor, dass stark beschädigte Geldscheine ersetzt werden, solange sich nicht mit einem Verbrechen in Verbindung gebracht werden können.