Die israelischen Streitkräfte haben nach eigenen Angaben einen Luftangriff auf eine Stellung der islamistischen Hamas innerhalb einer vom UNO-Palästinenserhilfswerk (UNRWA) betriebenen Schule im Gazastreifen geflogen. Dabei seien mehrere Kämpfer getötet worden.
Die Stellung in der Schule in Nuseirat habe Einheiten der Terrororganisationen Hamas und Islamischer Jihad als Basis gedient, die auch an dem Massaker am 7. Oktober vergangenen Jahres in Israel beteiligt gewesen war. Die islamistische Hamas teilte mit, 27 Menschen seien getötet worden.Zivilisten in permanenter GefahrIsrael wirft der Hamas immer wieder vor, im Gazakrieg aus zivilen Einrichtungen heraus zu operieren und Zivilisten damit in Gefahr zu bringen oder gar bewusst als Schutzschild zu missbrauchen. Die Hamas streitet das ab.Das Hilfswerk UNRWA geriet im Jänner selbst in die Schlagzeilen, weil Israel behauptete, zwölf Mitarbeiter seien in das Massaker vom 7. Oktober verwickelt gewesen und die Organisation als Ganzes von der Hamas unterwandert.Im Gazastreifen herrschen Hunger und NotDie Lage im Gazastreifen bleibt angespannt, auch die Versorgungslage bereitet Kopfzerbrechen. So sind aufgrund der Nahrungsmittelknappheit neun von zehn Kindern von lebensbedrohlicher Unterernährung betroffen.„Im Gazastreifen haben die monatelangen Feindseligkeiten und die Einschränkungen der humanitären Hilfe das Ernährungs- und Gesundheitssystem zusammenbrechen lassen, mit katastrophalen Folgen für die Kinder und ihre Familien“, so UNICEF.