Der Benko-Klotz in Wien-Neubau droht zur Bauruine zu werden. Die Anrainer wollen sich das aber nicht bieten lassen.
Das stinkt zum Himmel. Die Rede ist hier nicht von den Geschäften des Finanzjongleurs, sondern von der Baustelle rund um den Beton-Klotz in der Wiener Mariahilfer Straße. Seit Bekanntwerden der Pläne für Benkos Protz-Kaufhaus steht dieses in der Kritik - und ganz besonders müssen die Anrainer unter einer Monsterbaustelle leiden.Zuerst Abbrucharbeiten, dann Straßensperren und Baucontainer vor der Haustür sowie die ständige Ungewissheit, ob nicht doch vielleicht zu hoch gebaut wird. Seit der Signa-Pleite stehen die Arbeiten still.Wie geht es mit dem Projekt weiter? Bezirke und Stadt hoffen auf eine baldige Entscheidung. Auf der Strecke könnten erneut die Anrainer bleiben.Klo-Container vor der HaustürFür sie ist die Baustelle ein tägliches Ärgernis. Besonders betroffen sind die Bewohner der Karl-Schweighofer-Gasse. Hier hat der Konzern sein Lager aufgeschlagen.Andreas L. schildert: „Direkt vor unserer Eingangstür befinden sich die Baucontainer samt Toiletten für die Arbeiter. Straßenreinigung? Fehlanzeige. Hin und wieder haben die Arbeiter selbst mal aufgekehrt. Als Anrainer darf man nicht einmal zufahren, selbst wenn man etwas transportieren muss.“Droht Geisterbaustelle?Ursprünglich war von einem Bauende 2024 die Rede. Jetzt könnte das ganze Projekt zu einer Geisterbaustelle werden. „Das kann kein Dauerzustand bleiben. Die Container müssen weg“, so die Anrainer.