Zum insgesamt achten Mal heißt der FIFA-Weltfußballer Lionel Messi. Dass ausgerechnete der Argentinier zum besten Spieler auf diesem Planeten ausgezeichnet wurde, sorgt jedoch nicht bei nur für Begeisterung. Lothar Matthäus kritisierte die Entscheidung scharf.
„Wenn man die Weltmeisterschaft nicht einbezieht, die Messi zum Gewinner des Ballon d‘Or gemacht hat, darf Messi dieses Mal nicht der Sieger sein. Ich finde, dass er der beste Fußballer der letzten 20 Jahre war, aber er hat mit Paris und Miami, wo er jetzt für einen Hype sorgt, keine großen Titel gewonnen“, wurde der Weltfußballer von 1991 bei Sky deutlich. Haaland erneut der große VerliererWer sich die Auszeichnung anstelle des 36-Jährigen verdient hätte? „Wenn man nach den großen Erfolgen geht, führt kein Weg an Manchester City und - bei der Wahl des besten Spielers - an Erling Haaland vorbei. Er hat mit Man City die wichtigsten Titel geholt, seine Trefferquote war beeindruckend. Das sollte entscheidend sein, wenn man den besten und wichtigsten Spieler kürt - und der war Haaland.“ Bereits bei der Ballon-d‘Or-Gala hatte Matthäus irritiert reagiert, als sich Messi gegen den Norweger durchsetzen konnte. Während Haaland mit den „Skyblues“ in der Saison 2022/23 die Premier League, den FA Cup, die Champions League sowie die Klub-Weltmeisterschaft gewinnen konnte und obendrein Torschützenkönig der Premier League wurde, blieb der Argentinier nach dem WM-Erfolg ohne Titel.