Wegen unerträglicher Bauchschmerzen wird ein 31-jähriger Mann in Vietnam ins Krankenhaus eingeliefert. In seinem Bauchraum finden die Ärzte einen lebendigen Aal. Dieser dürfte durch ein bizarres Sexspiel dorthin gelangt sein.
Mittels Röntgenaufnahme war den Ärzten sofort klar, weshalb der aus Indien stammende Mann derartige Schmerzen hatte, wie „Vietnam News“ berichtete. Die Aufnahmen zeigten zweifelsfrei ein Aalskelett in seiner Bauchhöhle.Aufgrund der akuten Lebensgefahr führte ein Team aus Endoskopie-Experten und Anästhesisten des Viet-Duc-Krankenhauses in Hanoi umgehend eine Darmspiegelung durch, um versuchte den Fremdkörper auf diese Art und Weise wieder zu entfernen.Aal verbiss sich im InnerenSie konnten so aber nicht zu dem Aal vordringen, die Schmerzen des Mannes nahmen in der Zwischenzeit aber derart zu, dass sofort eine Notoperation eingeleitet wurde. „Der Aal hatte sich durch das Rektum und den Dickdarm des Patienten gebissen und war in die Bauchhöhle gelangt“, sagte Le Nhat Huy, dem stellvertretenden Direktor des Zentrums für Darm- und Beckenbodenchirurgie des Krankenhauses.Der Eingriff glückte schließlich – doch die Ärzte fanden nicht nur das Wassertier in dem Mann, auch eine Limette verbarg sich in seinen Eingeweiden. Bevor die Ärzte also wieder zunähen konnten, mussten sie sich erst noch vergewissern, dass sicher keine weiteren Fremdkörper mehr im Darm zu finden waren. Aufgrund der schweren Verletzungen und als Vorbeugung für eine mögliche Infektion erhielt der Patient einen künstlichen Darmausgang.Kein EinzelfallEs ist nicht das erste Mal, dass sich ein Mann in Vietnam einen lebendigen Aal aus dem Körper entfernen ließ. Erst im Mai wurde einem Mann chirurgisch ein lebender Aal aus dem Rektum entfernt. Berichten von „Times of India“ zufolge war der Aal in den Körper des Mannes eingedrungen. Die Ärzte entfernten den Aal erfolgreich in einer Notoperation.Im Krankenhaus gab der Mann nun an, dass das Tier unabsichtlich in seinen Körper geraten sei. Die Ärzte warnten vor den schweren gesundheitlichen Folgen derartiger Vorfälle. Es ist allerdings kein Geheimnis, dass – auch in Europa – regelmäßig die merkwürdigsten Dinge anal eingeführt und dann chirurgisch entfernt werden müssen. Erst 2022 machte etwa die Nachricht über einen Franzosen die Runde, der sich eine Granate einführte – auch diese konnte herausoperiert werden.