Marco Odermatt winkt der achte Streich. Nachdem der 26-Jährige im Vorjahr verletzt gefehlt hatte, bestreitet er erstmals ein Rennen auf der Planai.
Eine Trainingseinheit zeitig in der Früh auf der Reiteralm - ansonsten setzte Marco Odermatt gestern auf Ruhe, die Schweizer verzichteten auf einen Medientermin. Kein Wunder nach den vergangenen Wochen. Erst das Heimdoppel in Adelboden und Wengen, dann Kitzbühel. Zig Einladungen, Interviewanfragen und Rennen, dazu etliche Autogramm- und Fotowünsche. „Der Jänner ist immer intensiv, das Drumherum bei diesen Events größer als sonst“, betont Odermatt, der gefragteste Mann im Ski-Weltcup. „Aber von diesen Rennen lebt der Sport, deshalb genießen wir diese Wochen.“Genießen will Odermatt auch seine heutige Premiere: Nachdem der 26-Jährige im Vorjahr verletzt fehlte, bestreitet er erstmals ein Rennen auf der Planai. In das er als großer Favorit geht. Denn Odermatt dominiert die Riesentorlauf-Welt nach Belieben, gewann die letzten sieben Rennen - eine längere Serie hatte nur der legendäre Ingemar Stenmark (14). Dazu stand „Odi“ inklusive WM und Olympia bei den vergangenen 23 „Riesen“ stets am Podest. Der letzte Riesentorlauf-Sieger, der nicht Odermatt hieß, war Marco Schwarz vergangenen Februar in Palisades Tahoe. Der Kärntner fehlt heute verletzt, schaut sich den morgigen Slalom auf der Planai aber vor Ort an.