Dominic Thiem möchte in diesem Jahr noch einmal durchstarten und sich unter den Top 50 der Welt etablieren. Im krone.tv-Interview mit Martin Grasl spricht die ehemalige Nummer drei des ATP-Rankings über die Herangehensweise 2024 sowie über die Trennung von Trainer Benjamin Ebrahimzadeh. „Ich wollte noch einmal den letzten Schritt gehen“, erzählt der 30-Jährige, der sich zunächst ins gewohnte familiäre Gefilde zurückzieht, ehe in den nächsten Tagen der neue Touring-Coach verkündet wird.
„Ich bin zu oft über die kämpferische Schiene zurückgekommen“Seit seinem Comeback hat Dominic Thiem nicht wirklich in die Spur gefunden. Deshalb hat sich in der Weltrangliste im Gegensatz zu 2022 wenig verändert. Thiem möchte in Zukunft seine Gegner spielerisch bezwingen, gibt aber auch zu: „Ich bin zu oft über die kämpferische Schiene zurückgekommen.“ Mit einer lockeren, aber auch ernsten Herangehensweise möchte der Lichtenwörther in den nächsten Tagen nach und nach das Selbstvertrauen steigern. Am Wochenende trifft die ÖTV-Auswahl im Davis Cup auf Irland, danach bestreitet Thiem ein Challenger-Triple (Fehérvár, Zadar und Neapel). Mit entsprechenden Erfolgserlebnissen kann es für ihn bereits im Frühjahr, aufgrund wenig zu verteidigender Punkte, schnell voran gehen.