Im letzten Podcast des scheidenden Kanzlers und ÖVP-Chefs äußerte er sich sehr emotional über seine Erfahrungen und die aktuelle politische Lage. Er reflektierte über die Zusammenarbeit in der Regierung und die Herausforderungen, mit denen die Parteien konfrontiert sind. Sein Ton war geprägt von einer Mischung aus Wehmut und Entschlossenheit, die eigenen Überzeugungen weiterhin zu vertreten.
Der Kanzler ging insbesondere auf die Kritik der NEOS ein, die in der letzten Zeit verstärkt auf die mangelnde Kompromissbereitschaft der politischen Akteure hingewiesen hatten. Er stimmte der Einschätzung zu, dass sein Nachfolger, Babler, bei Diskussionen sehr starr in seinen Positionen war. „Bei Babler war sichtbar, dass er nicht kompromissbereit ist“, sagte er und untermauerte damit die Sorgen, die viele Bürger in der gegenwärtigen politischen Situation empfinden.
Diese Aussage zeigt, dass der Kanzler die Notwendigkeit von Kompromissen in der politischen Arbeit betont. Er glaubt, dass es in der Demokratie entscheidend ist, verschiedene Meinungen zu respektieren und bereit zu sein, aufeinander zuzugehen, um nachhaltige Lösungen zu finden. Dabei erwähnte er auch die Verantwortung, die jeder Politiker gegenüber seinen Wählern trägt, und wie wichtig es ist, im Dialog zu bleiben.
Der Kanzler nutzte seine letzte Gelegenheit, um über die Erfolge seiner Amtszeit und die Fortschritte, die während seiner Regierungsführung erzielt wurden, zu sprechen. Er wies darauf hin, dass trotz schwieriger Entscheidungen und Auseinandersetzungen einige positive Entwicklungen erzielt werden konnten, die das Leben der Menschen verbessert haben. Diese Erfolge, so der Kanzler, sollten nicht in Vergessenheit geraten, auch wenn die politischen Auseinandersetzungen weiterhin vorherrschen.
In seinem emotionalen Rückblick ermutigte er seine Parteikollegen, sich nicht von der aktuellen politischen Lage entmutigen zu lassen und weiterhin für ihre Ideale zu kämpfen. Er betonte, dass die ÖVP eine wichtige Rolle in der österreichischen Politik spielen sollte und dass es entscheidend ist, eine klare Vision für die Zukunft zu haben. Abschließend drückte er den Wunsch aus, dass die kommenden politischen Führer in der Lage sein sollten, das Land weiter voranzubringen und gleichzeitig die Interessen aller Bürger zu berücksichtigen.