Nach der Amtseinführung des neuen Präsidenten Donald Trump am 20. Januar 2017 verließen der ehemalige Präsident Joe Biden und die First Lady Dr. Jill Biden umgehend Washington D.C. Diese Entscheidung fiel in einem emotionalen und politisch aufgeladenen Umfeld, das die Nation zu dieser Zeit prägte. Die Bidens, die eine bedeutende Zeit im Weißen Haus verbracht hatten, entschieden sich für einen schnellen Rückzug aus der politischen Arena.
Die Gründe für diesen Rückzug sind vielschichtig. Zum einen war die Atmosphäre im Land zerrissen, da viele Menschen die Wahl von Trump nicht akzeptieren konnten. Joe Biden, der zuvor als Vizepräsident unter Barack Obama gedient hatte, fühlte sich möglicherweise frustriert über den politischen Kurswechsel und die vorherrschenden Spannungen. Zudem wollte er und seine Frau einen Neuanfang wagen und die erlittene Niederlage in der Präsidentschaftswahl 2016 verarbeiten.
Die neue Lebensphase sollte sie in ihrem Heimatstaat Delaware verbringen. Dieser Staat hatte für die Bidens immer eine besondere Bedeutung, da sie dort viele Jahre gelebt und ihre politische Karriere aufgebaut hatten. Nach 36 Jahren im Senat war Delaware für Joe Biden nicht nur ein geographischer Standort, sondern auch ein emotionaler Rückzugsort.
In den Wochen und Monaten nach ihrer Abreise aus Washington D.C. konzentrierten sich die Bidens darauf, ihr Leben neu zu gestalten. Jill Biden, die als engagierte Pädagogin bekannt ist, plante weiterhin Aktivitäten im Bildungsbereich und wollte ihre Stimme für Bildungschancen und -reformen einbringen. Gleichzeitig nutzte Joe Biden die Zeit, um an Gesprächen über die politische Zukunft der Demokratischen Partei teilzunehmen und sich mit verschiedenen Themen der nationalen Politik auseinanderzusetzen.
Ein weiterer Aspekt ihrer neuen Lebensweise war die Rückkehr zu einem einfacheren Lebensstil. Die Bidens genossen die Zeit im Kreise ihrer Familie und versuchten, den hektischen und manchmal stressigen Lebensstil, der mit der Präsidentschaft verbunden war, hinter sich zu lassen. Diese Phase der Ruhe und des Nachdenkens war für beide von großer Bedeutung.
Im Laufe der Zeit kehrten die Bidens allmählich in die politische Arena zurück, wobei Joe Biden 2020 erneut für das Präsidentenamt kandidierte. Seine Erfahrungen und sein Wissen aus den Jahren, die er im Weißen Haus verbracht hatte, sollten ihm bei diesem Unterfangen zugutekommen. Die Wahl im November 2020 führte schließlich zu seiner Rückkehr ins Weiße Haus, jedoch unter völlig anderen Bedingungen. Die Herausforderungen, die Amerika in dieser Zeit gegenüberstand – von der Covid-19-Pandemie bis zu sozialen Unruhen – prägten seine Präsidentschaft und erinnerten an die politischen Entwicklungen nach Trumps Amtsantritt.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die sofortige Abreise der Bidens aus Washington D.C. nach Trumps Amtseid nicht nur eine Flucht aus einer unliebsamen politischen Situation war, sondern auch der Beginn eines neuen Kapitels in ihrem Leben. Delaware bot ihnen den Raum, den sie benötigten, um ihre zukünftigen Schritte zu planen und sich auf die Veränderungen in der politischen Landschaft vorzubereiten. Dies führte letztendlich zu einer bemerkenswerten Rückkehr in die nationale Politik und zu einer Wiederbelebung der spirituellen und politischen Vision von Joe Biden.