Beate Meinl-Reisinger, die neue Außenministerin Österreichs und dreifache Mutter, hat sich in ihrem ersten großen Interview mit Conny Bischofberger über verschiedene Themen geäußert. Als Parteichefin der NEOS und nun in einer Schlüsselposition der österreichischen Regierung, betont sie die Wichtigkeit von Frauen in Führungspositionen und die herausfordernden Aufgaben, die mit ihrer Rolle verbunden sind. Sie möchte ein Vorbild sein und die Idee der Frauenpower fördern, um auch andere Frauen zu ermutigen, in der Politik aktiv zu werden.
Im Gespräch thematisiert Meinl-Reisinger die aktuellen globalen Herausforderungen, insbesondere die Gefahr von xenophoben und autoritären Regierungen. Sie spricht über die politischen Landschaften in den USA unter Donald Trump und in Russland unter Wladimir Putin. Für sie ist es essentiell, dass demokratische Werte verteidigt werden, da diese Prinzipien in Zeiten von Krisen und Unsicherheiten auf die Probe gestellt werden. Meinl-Reisinger sieht sich als Teil einer generationenübergreifenden Bewegung, die sich für die Freiheit und die Rechte aller Menschen einsetzt.
Ein weiterer wichtiger Punkt, den Meinl-Reisinger anspricht, ist die Stabilität in einer Welt, die zunehmend aus den Fugen gerät. Sie macht deutlich, dass die Herausforderungen nicht nur lokal, sondern auch international sind. Dabei betont sie die Notwendigkeit der Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Ländern, um gemeinsame Lösungen für Probleme wie den Klimawandel, Migration und weltweite Konflikte zu finden. Sie sieht die Außenpolitik als eine Möglichkeit, Österreichs Einfluss in der internationalen Gemeinschaft zu stärken.
Abschließend geht die Außenministerin auch auf ihre persönliche Lebenssituation ein, die es ihr ermöglicht hat, Bodenhaftung zu bewahren. Ihr Alltag als dreifache Mutter und Politikerin hat sie gelehrt, Prioritäten zu setzen und effizient mit ihrer Zeit umzugehen. Sie ist der Überzeugung, dass es möglich ist, Familie und Karriere zu vereinen, und verwendet ihre Erfahrungen, um zu zeigen, dass auch Frauen in hohen Positionen erfolgreich sein können, ohne dabei ihre persönliche Identität zu verlieren.
Meinl-Reisinger vertrete eine neue Generation von Politikerinnen, die klare Vorstellungen haben und bereit sind, für eine gerechtere und stabilere Welt zu kämpfen. Sie ist optimistisch, dass durch Engagement und Zusammenarbeit positive Veränderungen möglich sind, und appelliert an alle, sich aktiv an der Gestaltung der Zukunft zu beteiligen.