Am Sonntag, dem 15. Oktober 2023, fand in Wels das ITF-15-Event „eww Open“ statt, das von Werner Hipfl erstmals organisiert wurde. Dieses Turnier zog zahlreiche Teilnehmer an und stellte eine Plattform für junge Talente im österreichischen Tennis dar. Hipfl, ein erfahrener Tennis-Spieler und Trainer, hat sich mit seiner Initiative zum Ziel gesetzt, den heimischen Tennisnachwuchs zu fördern und ihnen die Möglichkeit zu bieten, sich auf internationalem Niveau zu messen.
Nach dem Abschluss des Turniers äußerte sich Werner Hipfl kritisch über den aktuellen Zustand des österreichischen Tennis. In einem klaren und ungeschönten Urteil fasste er die Herausforderungen zusammen, mit denen das Tennis in Österreich konfrontiert ist. Hipfl, der zusammen mit seinem Bruder Markus die vielversprechenden Talente Joel Schwärzler und Markus Hipfl trainiert, betonte, dass es notwendig sei, die Grundlagen des Trainings zu überdenken und die Förderung junger Spieler zu intensivieren.
Er stellte fest, dass die Infrastruktur und die Unterstützung für aufstrebende Spieler verbessert werden müssen, um mit der internationalen Konkurrenz mithalten zu können. Insbesondere wies er darauf hin, dass es an der Zeit sei, systematischere Programme und eine bessere Vernetzung der Trainingsstätten zu fördern. Damit sollen talentierte Spieler nicht nur die Möglichkeit bekommen, ihre Fähigkeiten zu entwickeln, sondern auch einen klaren Weg in den Profisport gebahnt bekommen.
Hipfl betonte zudem die Bedeutung von Mentoren im österreichischen Tennis. Er glaubt, dass erfahrene Spieler und Trainer eine entscheidende Rolle dabei spielen sollten, den Nachwuchs zu inspirieren und zu unterstützen. Damit könnte ein Umfeld geschaffen werden, in dem junge Talente gedeihen und aufblühen können. Zudem rief er dazu auf, die Begeisterung für den Sport frühzeitig zu wecken und die Jungen zum Tennis zu motivieren.
Insgesamt stellte Werner Hipfl fest, dass eine enge Zusammenarbeit zwischen Trainern, Verbänden und den Spielern selbst erforderlich sei, um Österreichs Tennis wieder auf ein höheres Niveau zu heben. Sein Appell richtete sich an alle Beteiligten im österreichischen Tennis, einen gemeinsamen Weg zu finden, um die Fehler der Vergangenheit zu vermeiden und eine erfolgreiche Zukunft zu gestalten. Hipfl sieht viel Potenzial in der neuen Generation, jedoch müssen die richtigen Rahmenbedingungen geschaffen werden, um dieses Potenzial voll auszuschöpfen.
Abschließend kann gesagt werden, dass das „eww Open“ nicht nur ein sportliches Event war, sondern auch ein Weckruf für die gesamte Tennisgemeinschaft in Österreich. Mit seiner klaren Ansage möchte Werner Hipfl dazu beitragen, eine neue Ära für den österreichischen Tennisnachwuchs einzuleiten und die notwendigen Veränderungen anstoßen.