Andreas Evers, 57 Jahre alt, hat nach seiner erfolgreichen Zeit im Österreichischen Skiverband (ÖSV) in verschiedenen Ländern wie den USA, der Schweiz und Deutschland gearbeitet. Jetzt ist der Salzburger jedoch zurück im heimischen Verband und übernimmt die Verantwortung für die Abfahrts-Herren. In einem Interview mit der „Krone“ spricht Evers über seine Ziele und Visionen für die Zukunft des österreichischen Skisports.
In seiner langjährigen Laufbahn hat Evers nicht nur als Trainer, sondern auch als Sportler viele Erfahrungen gesammelt. Seine Zeit im ÖSV war geprägt von zahlreichen Erfolgen und Herausforderungen, die ihn in seiner späteren Karriere als Trainer prägten. Evers sieht seine Rückkehr als eine Möglichkeit, das erlernte Wissen und die internationalen Erfahrungen zu nutzen, um die junge Generation von Skifahrern in Österreich optimal zu fördern.
Evers hat klare Ziele für die Abfahrts-Herren. Eines seiner Hauptanliegen ist es, die Athleten sowohl sportlich als auch mental zu stärken. Er glaubt, dass die mentale Vorbereitung oft genauso wichtig ist wie die physische Fitness. Um dies zu erreichen, plant er Workshops und Trainings, die sich auf die mentale Stärkung der Athleten konzentrieren. Evers möchte dazu beitragen, dass die Athleten nicht nur auf den Schnee, sondern auch auf die Herausforderungen, die mit dem Wettkampfsport verbunden sind, vorbereitet sind.
Ein weiterer Aspekt, den Evers ansprechen möchte, ist die Förderung des Teamgeists innerhalb des Verbands. Er ist überzeugt, dass eine starke Teamdynamik im Abfahrts-Rennsport unerlässlich ist, um Höchstleistungen zu erreichen. Evers plant, gezielte Teambuilding-Maßnahmen einzuführen, um die Zusammenarbeit und den Zusammenhalt unter den Athleten zu stärken. Sein Ansatz beinhaltet regelmäßige Treffen, gemeinsame Trainingseinheiten und kleinere Wettbewerbe, um den Zusammenhalt zu fördern.
Darüber hinaus ist Evers auch an einer Verbesserung der Trainingsbedingungen für die Athleten interessiert. Er möchte sicherstellen, dass die Talente die besten Möglichkeiten zum Training und zur Entwicklung haben. Dies umfasst Investitionen in Infrastruktur sowie die Bereitstellung von modernen Trainingsmethoden. Evers plant, auch mit anderen Ländern und Verbänden zusammenzuarbeiten, um den Austausch von Best Practices im Training zu fördern.
Insgesamt zeigt Evers großes Engagement und Leidenschaft für seine neue Rolle. Er ist bereit, die Herausforderungen anzunehmen und das österreichische Ski-Team auf das nächste Level zu bringen. Seine Vision ist klar: Er möchte, dass die Abfahrts-Herren wieder zu den besten der Welt gehören. Mit seiner umfangreichen Erfahrung und seinem strategischen Ansatz glaubt Evers, dass dies möglich ist. Die kommenden Saisonen werden entscheidend dafür sein, ob er seine Ziele erreichen kann, und die gesamte Skigemeinschaft wird gespannt darauf warten, wie sich die Abfahrts-Herren unter seiner Leitung entwickeln werden.