Nach ihrem Triumph beim Super-G der Weltmeisterschaft legte Stephanie Venier, die 31-jährige Skirennläuferin aus Österreich, ihre Skier in den Keller. Dieser Rückzug kam genau 182 Tage nach ihrem historischen Sieg und sorgte für große Aufregung in der Ski-Community. Im Interview mit der „Krone“ erklärte sie ihre Beweggründe und die Hintergründe ihrer Entscheidung.
Stephanie Venier, die sich durch ihre außergewöhnlichen Leistungen im alpinen Skisport einen Namen gemacht hat, reflektierte über ihre Karriere und die Herausforderungen, die sie erlebt hat. Sie betonte, dass der Druck und die Erwartungen, die mit ihrem Sport verbunden sind, enorm sind. Der Sieg im WM-Super-G war zwar ein Höhepunkt ihrer Laufbahn, aber auch ein Wendepunkt, der sie dazu brachte, über ihre Zukunft nachzudenken.
In dem Interview erzählte Venier, dass sie lange Zeit an ihrer Entscheidung gezweifelt hatte. Die Leidenschaft für den Sport war immer vorhanden, aber die körperlichen und mentalen Belastungen hatten ihren Tribut gefordert. Nach vielen intensiven Wettkämpfen und Verletzungen fühlte sie, dass der Zeitpunkt gekommen war, einen Schlussstrich zu ziehen. „Ich wollte nicht, dass der Sport am Ende mehr von mir verlangt, als ich bereit bin zu geben“, sagte sie.
Darüber hinaus äußerte Venier sich zu den positiven Aspekten ihrer Karriere. Sie hob die unvergesslichen Momente hervor, die sie erlebt hat, und die vielen Freundschaften, die sie im Laufe der Jahre geschlossen hat. Der Sport hat ihr nicht nur Erfolg, sondern auch wertvolle Lebenslektionen gebracht. Dennoch spürte sie, dass es wichtig ist, einen Schritt zurückzutreten, um ein erfülltes Leben außerhalb des Skisports zu führen.
Stephanie Venier nutzte die Gelegenheit, um sich bei ihren Trainern, Teamkollegen und der Unterstützung ihrer Familie und Freunde zu bedanken. Ohne sie wäre ihr Weg nicht möglich gewesen. Sie betonte, wie wichtig das Team in ihrer Karriere war und dass sie die gemeinsamen Erfahrungen immer in ihrem Herzen tragen wird.
Mit ihrem Rücktritt öffnete sie die Tür für neue Möglichkeiten. Venier plant, sich in Zukunft verstärkt auf persönliche Projekte und Interessen zu konzentrieren, die ihr helfen werden, ihr Leben auf eine neue Weise zu gestalten. Sie hat bereits Ideen in verschiedenen Bereichen, die sie erkunden möchte.
Insgesamt zeigt Stephanie Veniers Entscheidung, dass auch Spitzensportler ihre Grenzen kennen und respektieren müssen. Es ist ein mutiger Schritt, der viele inspirieren könnte, die ähnliche Herausforderungen in ihrem Leben erleben. Ihr Rückzug aus dem aktiven Skisport markiert das Ende eines Kapitels, aber auch den Beginn eines neuen Abenteuers.