Die World Games finden aktuell in Chengdu statt und stellen die größte Veranstaltung für nicht-olympische Sportarten dar. Diese Spiele bieten den teilnehmenden Sportarten häufig die Möglichkeit, sich als Sprungbrett für einen zukünftigen Platz bei den Olympischen Spielen zu etablieren. Ein herausragendes Beispiel hierfür ist Flag-Football, das 2028 in Los Angeles als olympische Disziplin ins Programm aufgenommen wird.
Kapitänin Katrin Mansbart, die für das deutsche Flag-Football-Team spielt, äußert sich begeistert über diese Entwicklung. Sie betont, dass die Aufnahme von Flag-Football in das olympische Programm „fast alles verändert“ hat. Dies verdeutlicht die Relevanz und das wachsende Interesse an dieser dynamischen Sportart, die sich in den letzten Jahren stark entwickelt hat.
Die World Games, die als Plattform für viele der nicht-olympischen Sportarten dienen, ziehen Athleten aus der ganzen Welt an. In Chengdu wird eine Vielzahl von Sportarten präsentiert, die oft im Schatten der olympischen Wettbewerbe stehen. Dazu gehören unter anderem Sportarten wie Korfball, Bowling und auch das mittlerweile populär gewordene Flag-Football.
Die Kapitänin und ihr Team sehen die World Games nicht nur als Wettbewerb, sondern auch als wichtige Maßnahme zur Förderung und Popularisierung ihrer Sportart. Mit der Aussicht auf olympische Teilnahme erhalten die Athleten eine zusätzliche Motivation, sich noch intensiver auf die Wettbewerbe vorzubereiten und ihre Leistungen zu optimieren. Mansbart berichtet, dass viele Athleten durch die Aussicht auf die Olympischen Spiele inspiriert sind und das Niveau des Spiels weltweit erhöht wird.
Die Vorbereitungen für die World Games und die Herausforderungen, die mit der Teilnahme an einem solchen internationalen Ereignis verbunden sind, sind nicht zu unterschätzen. Die Teams müssen sich nicht nur sportlich, sondern auch organisatorisch auf top-niveau bewegen. Hinsichtlich der eingeschränkten Präsenz in den Medien suchen die Athleten nach Wegen, um die Sichtbarkeit ihres Sports zu erhöhen. Dies spielt eine wesentliche Rolle darin, das Publikum für Flag-Football zu gewinnen und die Sportart bekannter zu machen.
Im Hinblick auf die Zukunft des Flag-Footballs ist die Kapitänin optimistisch. Sie glaubt, dass der Eintritt in das olympische Programm viele Menschen erreichen wird, die vorher mit der Sportart nicht vertraut waren. „Wir hoffen, dass dies eine Welle der Begeisterung auslösen wird“, so Mansbart. Die World Games in Chengdu bieten somit die perfekte Bühne, um Flag-Football einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen und die Athleten auf den Weg zur Olympiade 2028 in Los Angeles vorzubereiten.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die World Games nicht nur eine Plattform für nicht-olympische Sportarten bieten, sondern auch als zukunftsweisendes Sprungbrett für Sportler dienen, die nach Olympischem Ruhm streben. Die Entwicklung und der Erfolg von Flag-Football in dieser Zeit werden sicherlich die nächste Generation von Athleten inspirieren und die Sportlandschaft nachhaltig verändern.