Nach dem 2:2-Unentschieden gegen Dundee United im Qualifikations-Hinspiel der UEFA Conference League kritisierten die Spieler von Rapid Wien ihre eigene Leistung scharf. Einige bezeichneten das Spiel als „amateurhaft“ und äußerten, dass sie die Möglichkeit gehabt hätten, das Ergebnis zu „killen“. Trotz der Enttäuschung gibt es jedoch noch Hoffnung, da Rapid im Rückspiel in Schottland den Schaden wieder gutmachen kann.
Trainer Dietmar Stöger hatte bereits zuvor die Euphorie innerhalb des Teams gedämpft und auch über Marktwert-Vergleiche gelächelt, was sich im Nachhinein als weise Entscheidung herausstellte. Stöger wollte verhindern, dass die Spieler sich zu sehr in der positiven Wahrnehmung ihrer eigenen Leistungen verlieren, und sah die bevorstehenden Herausforderungen nüchtern.
Die kommende Aufgabe für Rapid wartet bereits am Sonntag: Das Liga-Duell gegen den österreichischen Meister Sturm Graz steht an. Dieser erwartet ein heiß umkämpftes Spiel, bei dem Rapid zeigen möchte, dass sie aus den Fehlern gegen Dundee United gelernt haben. Die Spieler sind gefordert, sowohl mental als auch physisch, um in der Bundesliga erfolgreich zu sein.
Eine der größten Herausforderungen wird sein, die richtige Einstellung zu finden, um gegen Sturm Graz bestehen zu können. Das Team ist gefordert, ihren Frust über das enttäuschende Resultat in positive Energie umzuwandeln. Diese Mentalität könnte entscheidend sein, um in der Liga bestehen zu können und gleichzeitig die Chance auf das Weiterkommen in der Conference League nicht aus den Augen zu verlieren.
Insgesamt war das Ergebnis gegen Dundee United ein Dämpfer, der jedoch auch als Ansporn dienen kann. Rapid muss sich darauf konzentrieren, ihre Stärken auszuspielen und die momentanen Rückschläge als Lernmöglichkeiten zu betrachten. Denn der Fußball kann oft unvorhersehbar sein und Teams müssen bereit sein, sich an jede Situation anzupassen.