Peking hat die Aufforderung des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump, an atomaren Abrüstungsgesprächen mit den USA und Russland teilzunehmen, entschieden abgelehnt. China sieht sich nicht in der Position, an solchen Verhandlungen teilzunehmen, die aus ihrer Sicht nicht ausgewogen sind. Während die USA und Russland über ihre Atomwaffenarsenale verhandeln, betrachtet Peking es als ungerecht, dass es als drittes Land in diese Gespräche einbezogen werden sollte, ohne dass die beiden Großmächte ihre eigenen Rüstungsanlagen in ähnlichem Maße reduzieren.
In den Augen der chinesischen Regierung ist die Rolle, die Atomwaffen in der Militärdoktrin der USA und Russlands spielen, ungleich verteilt im Vergleich zur eigenen Sicherheitslage Chinas. Die chinesischen Entscheidungsträger argumentieren, dass eine Beteiligung an den Abrüstungsgesprächen nicht nur unangebracht, sondern auch kontraproduktiv für ihre nationale Sicherheit wäre. Stattdessen fordert China, dass alle Länder, die Atomwaffen besitzen, in den Prozess einbezogen werden sollten, um eine ernsthafte und umfassende Abrüstung zu erreichen.
Zusätzlich fordert Peking, dass die USA ihre militärischen Aktivitäten in der Region reduzieren und die aggressive Rhetorik gegenüber China einstellen. Im Kontext der geopolitischen Spannungen in Asien und des sich verschärfenden Wettlaufs um Einfluss ist diese Forderung ein zentraler Bestandteil von Chinas sicherheitspolitischer Agenda. Russland hat ebenfalls signalisiert, dass es bereit wäre, Trump’s Initiative zu unterstützen, jedoch unter der Bedingung, dass die NATO-Staaten ebenfalls ihre Atomwaffen reduzieren.
Ebenfalls interessant ist, dass China auf einer sogenannten "minimalen Abschreckungspolitik" besteht, die in der chinesischen Militärstrategie verankert ist. Laut Berichten aus Peking hält China weniger als 300 Atomwaffen, was im Vergleich zu den rund 6.000 Atomwaffen der USA und Russlands relativ gering ist. Diese Diskrepanz ist ein wesentlicher Punkt in der Argumentation Chinas, nicht in Verhandlungen einbezogen zu werden, die aus ihrer Sicht ohnehin zu einer Ungleichheit führen würden.
Die internationale Gemeinschaft beobachtet die Entwicklungen in diesem Bereich mit großem Interesse. Experten sind sich einig, dass das Fehlen Chinas in den Gesprächen zu einer weiteren Eskalation des atomaren Wettrüstens führen könnte. Makroökonomische und sicherheitspolitische Auswirkungen sind in vielen Regionen der Welt spürbar, und es bleibt abzuwarten, wie die großen Mächte auf Chinas Standpunkt reagieren werden. In diesem Zusammenhang ist der nächste Schritt von Trump und seiner Administration entscheidend, um mögliche Dialoge in die richtige Richtung zu lenken.
Obwohl sich die diplomatischen Bemühungen um eine atomare Abrüstung im Gange befinden, hat Chinas Ablehnung von Trumps Anklopfen an die Tür der Gespräche erneut verdeutlicht, wie komplex und herausfordernd das Thema der nuklearen Abrüstung in der heutigen Zeit ist. Ein ausgewogenes und gerechtes Verhandlungsformat könnte dazu beitragen, Vertrauen zwischen den Nationen aufzubauen und möglicherweise eine neue Ära der Zusammenarbeit im Bereich der Sicherheitsfragen einzuleiten.