Der WAC, der Wolfsberger AC, hat am Donnerstagabend im Play-off zur Conference League gegen Omonia Nikosia verloren. Das Spiel endete in einem dramatischen Elfmeterschießen, das für die Kärntner nicht gut ausging. Trainer Didi Kühbauer äußerte sich nach dem Spiel und zeigte sich einerseits enttäuscht, andererseits aber auch der Meinung, dass der Ausgang des Spiels gerechtfertigt sei.
Die Partie fand im Gäste-Stadion in Nikosia statt und lockte viele Zuschauer an, die auf ein spannendes Fußballspiel hofften. Während der regulären Spielzeit und der Verlängerung konnten beide Teams keine Tore erzielen, was zu der Entscheidung über das Elfmeterschießen führte. Der WAC hatte in den vorherigen Runden der Qualifikation zur Europa Conference League einige starke Leistungen gezeigt, doch gegen die Mannschaft aus Zypern konnten sie ihre Form nicht bestätigen.
Im Elfmeterschießen erwiesen sich die Spieler von Omonia Nikosia als treffsicherer. Sie verwandelten ihre Schüsse mit einer beeindruckenden Präzision, während der WAC einige Chancen vergab, was letztendlich zu ihrer Niederlage führte. Kühbauer zeigte sich nach dem Spiel enttäuscht über die verpasste Chance, aber auch voller Respekt für die Leistung seiner Mannschaft. Er betonte, dass im Fußball solche Situationen Teil des Spiels seien und dass man daraus lernen müsse.
Die Zuschauer und Fans des WAC hatten große Erwartungen an dieses Spiel, da der Verein in den letzten Jahren kontinuierlich an Stärke gewonnen hatte und sich in der heimischen Liga etabliert hatte. Die Niederlage im Play-off zur Conference League stellt jedoch einen Rückschlag für die Mannschaft dar und könnte Auswirkungen auf das restliche Saisonverlauf haben. Kühbauer wird nun gefordert sein, seine Spieler schnell wieder aufzubauen und auf die nächsten Herausforderungen in der österreichischen Bundesliga vorzubereiten.
Der WAC steht vor einer wichtigen Phase, in der er seine Identität finden und die Enttäuschung der Niederlage gegen Omonia Nikosia überwinden muss. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob die Mannschaft die nötige Moral und Stärke hat, um zurückzukehren und die verbleibenden Spiele der Saison erfolgreich zu bestreiten. Trainer Kühbauer betonte, dass man mit positivem Denken an die nächsten Aufgaben herangehen muss und dass jeder Rückschlag auch eine Gelegenheit zur Verbesserung und zum Lernen sein kann.