Am Sonntag jährt sich ein tragisches Ereignis zum 35. Mal: Der Teambus der Klosterneuburger Basketballer kam in Ungarn bei einem schweren Unfall von der Straße ab und raste in den Gegenverkehr. Dieser Vorfall forderte nicht nur das Leben eines Spielers, sondern stellte auch das Überleben der Mannschaft auf eine harte Probe. Der Kapitän der damaligen Mannschaft, Franz Zderadicka, blickt auf die dramatischen Momente und die verheerenden Folgen zurück, die dieser Unfall mit sich brachte.
Der Unfall ereignete sich an einem Sonntag in einem ungarischen Ort, als der Bus auf dem Weg zu einem wichtigen Spiel war. Die Mannschaft war voller Vorfreude, aber die Realität kam brutal und unerwartet. Zderadicka beschreibt, wie der Bus plötzlich ins Schleudern geriet und in den Gegenverkehr prallte. In diesem Moment herrschte Chaos. Die Spieler, die anfangs voller Lebensfreude waren, erlebten die Angst und das Grauen. Ihre Pläne und Träume wurden in einem Augenblick zunichtegemacht.
Die unmittelbaren Folgen des Unfalls waren verheerend. Viele Spieler erlitten Verletzungen, einige schwer, und die Bilder von diesem Tag blieben für immer im Gedächtnis ihrer Angehörigen und Mitspieler eingebrannt. Zderadicka berichtet von dem Schock und der Trauer, die auf die Mannschaft und die Basketballgemeinschaft einbrach. Dennoch gibt es eine positive Wendung in der Geschichte, denn Franz Zderadicka verdankt einem ehemaligen Teamkollegen sein Leben. Diese Anekdote zeigt nicht nur den Zusammenhalt der Spieler, sondern auch, wie wichtig Freundschaft und Unterstützung in Krisenzeiten sind.
Die Erinnerung an das Unglück und die damit verbundenen Emotionen sind auch 35 Jahre später nicht verblasst. Viele der damaligen Spieler haben ihr Leben weitergeführt, doch der Schatten dieses Ereignisses liegt weiterhin über ihnen. Franz Zderadicka betont, dass trotz des Schmerzes, den sie erlitten haben, die Unterstützung, die sie sich gegenseitig gegeben haben, ein Lichtblick war. Diese Tragödie hat sie für immer verbunden und den Wert von Freundschaft und Teamgeist verdeutlicht.
Der Jahrestag des Unfalls dient nicht nur als Erinnerung an die Opfer, sondern auch als Mahnung, wie schnell das Leben sich verändern kann. Die Klosterneuburger Basketballer haben sich nicht nur auf dem Spielfeld bewiesen, sondern auch in der Art und Weise, wie sie mit dieser Tragödie umgegangen sind. Es ist eine Geschichte von Mut, Verlust und der Kraft des Zusammenhalts.
Abschließend lässt sich sagen, dass die Erlebnisse von Franz Zderadicka und seinen Teamkollegen ein eindringliches Beispiel dafür sind, wie Verletzlichkeit und Stärke oft in enger Verbindung stehen. Der 35. Jahrestag erinnert uns daran, dass wir die Momente des Lebens schätzen sollten, die uns zusammenbringen, und die Menschen, die uns in schweren Zeiten zur Seite stehen.