Der tragische Tod der ehemaligen Spitzen-Biathletin Laura Dahlmeier hat die Biathlon-Gemeinschaft erschüttert, und besonders Lisa Hauser, die seit vielen Jahren eine enge Freundschaft mit Dahlmeier gepflegt hat, ist von diesem Verlust tief betroffen. Im Interview mit der „Krone“ spricht Hauser über die vielen schönen Erinnerungen, die sie mit Laura teilt, und über den Schmerz, den ihr plötzlicher Tod hinterlassen hat.
Hauser beschreibt ihre Freundschaft mit Dahlmeier als etwas ganz Besonderes. „Wir haben viele gemeinsame Momente erlebt, sowohl im Training als auch bei Wettkämpfen“, sagt sie. Die beiden Athletinnen haben sich gegenseitig unterstützt und motiviert, was ihrem sportlichen Werdegang zugutekam. Diese Erinnerungen sind nun für Hauser eine wertvolle Konstante in einer Zeit des Trauerns. Sie reflektiert darüber, wie wichtig es ist, solche Freundschaften im Sport zu pflegen und zu schätzen, da sie über die Konkurrenz hinausgehen.
Ein weiterer Punkt, den Hauser in dem Interview anspricht, ist der bevorstehende Olympia-Winter. Für viele Athleten ist die Olympiade das Größte, und Hauser ist keine Ausnahme. Sie ist entschlossen, sich bestmöglich auf die Spiele vorzubereiten, auch wenn der Verlust ihrer Freundin eine große emotionale Herausforderung darstellt. „Ich weiß, dass Laura stolz auf uns wäre, wenn wir weiterhin unser Bestes geben“, merkt Hauser an. Diese Gedanken helfen ihr, an ihren Zielen festzuhalten.
In Bezug auf ihre Vorbereitung sagt Hauser, dass sie sich intensiv auf die bevorstehenden Wettkämpfe konzentriert hat. „Ich arbeite hart an meiner Technik und meiner Ausdauer, um für die Olympiade bereit zu sein“, teilt sie mit. Dabei betont sie die Bedeutung von mentaler Stärke und der Fähigkeit, sich auf den Wettkampf zu fokussieren. Die Erinnerungen an Laura geben ihr dabei immer wieder die Motivation, die sie braucht, um weiterzumachen.
Hauser hofft, dass die Biathlon-Gemeinschaft, die durch Lauras Tod entblößt wurde, zusammenhaltend bleibt. Sie glaubt, dass der sportliche Geist und die Unterstützungsbereitschaft unter den Athleten wichtiger denn je sind. „Gemeinsam können wir auch diese schweren Zeiten überwinden“, betont sie. Diese Botschaft des Zusammenhalts und der Solidarität in einem herausfordernden Jahr ist für Hauser von großer Bedeutung.
Abschließend äußert sich Hauser über die Zukunft des Biathlonsports und ihre persönlichen Ambitionen. Sie möchte weiterhin an der Spitze bleiben und ihre Leistung stetig steigern. Gleichzeitig ist sie sich der Verantwortung bewusst, die sie hat, um Lauras Vermächtnis zu ehren. „Ich werde immer mein Bestes geben, nicht nur für mich, sondern auch für Laura“, schließt Hauser das Interview mit einem Gefühl von Entschlossenheit und Hoffnung. Ihr Weggang hinterlässt eine Lücke, doch die Erinnerungen an Laura Dahlmeier und ihr Einfluss auf die Biathlon-Gemeinschaft werden immer bestehen bleiben.