Was tun mit dem Strom, der von Photovoltaikanlagen und Co. produziert wird? Der Ruf nach Speicherlösungen ist laut - und trotzdem keine Garantie für Hersteller, wirtschaftlich erfolgreich zu sein. So stellte die XelectriX Power GmbH aus Mauthausen (Oberösterreich) nun einen Insolvenzantrag.
Energiespeicherlösungen made in Austria, preist die XelectriX Power GmbH auf ihrer Internetseite an. 2016 war das Unternehmen mit Sitz in Mauthausen (Oberösterreich) gegründet worden, seit 2020 werden die Speicher verkauft, die speziell für die Baubranche, das Gewerbe, die Industrie und die Landwirtschaft geeignet sind. Bei Baustellen sollten die Batteriespeicher die Diesel-Aggregate die Maschinen mit Strom versorgen.Gemeinsam treiben wir die Energiewende voran, schonen die Umwelt und entlasten gleichzeitig ihren Geldbeutel, verspricht das Unternehmen seinen Kunden, das trotz Insolvenzantrag nicht daran denkt, aufzugeben.Investorengespräche laufenEine Fortführung und Sanierung sind geplant. Gespräche mit potenziellen Investoren werden geführt, lässt der österreichische Verband Creditreform wissen. „Wir gehen von einer Insolvenzeröffnung in den nächsten Tagen aus“, ergänzt Alexander Meinschad vom KSV 1870.Wachstum stellte sich nicht einDie Gründe für das wirtschaftliche Straucheln soll darin liegen, dass sich das erwartete Wachstum nicht eingestellt hat. Das ist wiederum auf die geänderte Zinspolitik im europäischen Raum und die abflauende wirtschaftliche Gesamtsituation zurückzuführen, heißt es.