Am Donnerstagmorgen ereignete sich ein tragischer Vorfall auf dem Kreuzfahrtschiff „Marella Explorer 2“ der TUI. Ein 76-jähriger britischer Passagier stürzte während der Fahrt ins Meer. Das Schiff befand sich auf dem Weg von Madeira zu den Kanarischen Inseln, als der Passagier etwa 16 Seemeilen (knapp 30 Kilometer) nordwestlich von Punta de Teno, dem nordwestlichsten Punkt von Teneriffa, ins Wasser fiel.
Der Vorfall löste sofort eine großangelegte Suchaktion aus. Rettungsteams, bestehend aus der örtlichen Marine, Such- und Rettungsbooten sowie Helikoptern, wurden mobilisiert, um nach dem vermissten Passagier zu suchen. Die Suchmaßnahmen konzentrierten sich auf den Bereich, in dem der Passagier ins Wasser fiel. Schwierigkeiten durch hohe Wellen und widrige Wetterbedingungen erschwerten die Suchoperation.
Zeugen, die den Vorfall beobachteten, berichteten von der dramatischen Situation an Bord des Schiffes. Die Crew des „Marella Explorer 2“ und auch andere Passagiere waren schockiert von dem unglücklichen Vorfall. Einige Passagiere gaben an, dass sie beim Sturz des Mannes in den Ozean eine laute Unterhaltung hatten, jedoch nicht sofort realisierten, was geschehen war.
Die Angehörigen des Passagiers wurden umgehend informiert und erhielten Unterstützung durch die TUI sowie örtliche Behörden. Dies ist nicht das erste Mal, dass solch tragische Vorfälle auf Kreuzfahrtschiffen auftreten. Sicherheitseinrichtungen und Notfallprozeduren sind normalerweise vorhanden, um Passagiere zu schützen und auf unerwartete Situationen zu reagieren.
Die Suchaktion dauerte mehrere Stunden, während die Rettungsteams unermüdlich nach dem Mann suchten. Die Hoffnung, den Passagier lebend zu finden, verblasste jedoch, je länger die Suche andauerte. Die maritime Umgebung und die geografischen Gegebenheiten in der Region können eine Rettungsaktion stark beeinträchtigen, was die Besorgnis um das Schicksal des 76-Jährigen erhöhte.
Die TUI und die lokalen Behörden kündigten an, eine gründliche Untersuchung des Vorfalls einzuleiten, um die genauen Umstände zu klären, die zu dem Sturz des Passagiers führten. Solche Vorfälle werfen wichtige Fragen zur Sicherheit von Kreuzfahrten auf, insbesondere in Bezug auf die Einsichtnahme in die Sicherheitsprotokolle und das Bewusstsein der Passagiere hinsichtlich der Gefahren, die am Meer lauern können.
Auf einer Kreuzfahrt ist es für Passagiere unerlässlich, sich der potenziellen Risiken bewusst zu sein und sich an die Sicherheitsanweisungen der Crew zu halten. Die TUI hat versichert, alles in ihrer Macht Stehende zu tun, um die Sicherheit ihrer Passagiére zu gewährleisten und die Möglichkeiten zur Vermeidung solcher tragischen Vorfälle in Zukunft zu verbessern.