Nach seiner ersten Vorsitzführung der Landeshauptleute-Konferenz reflektiert der steirische FPÖ-Landeshauptmann Mario Kunasek in einem Interview mit der „Krone“ über seine bisherige Amtszeit. In diesem Gespräch teilt Kunasek seine Erfahrungen und Erlebnisse während seiner Zeit an der Spitze der Konferenz, die ihm die Möglichkeit gegeben hat, wichtige Themen zu diskutieren und Lösungen für die Probleme der Bürger zu finden. Er hebt zudem die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen den Bundesländern hervor, um eine stärkere Stimme in nationalen Fragen zu haben.
Kunasek betont, dass seine Amtszeit von dem Bestreben geprägt war, die Anliegen der Bevölkerung in den Mittelpunkt der politischen Diskussion zu stellen. Durch verschiedene Initiativen und Gespräche in der Konferenz hat er versucht, die Interessen von Styria und anderen Bundesländern zu vertreten. Besonders wichtig war ihm, dass die Herausforderungen, vor denen die Regionen stehen, nicht nur auf politischer Ebene, sondern auch im Hinblick auf soziale Gerechtigkeit und wirtschaftliche Stabilität angegangen werden.
Die nächste Landeshauptleute-Konferenz wird am Sonntag stattfinden, bei der Tirols ÖVP-Landeshauptmann Anton Mattle die Leitung von Kunasek übernehmen wird. Mattle hat bereits angekündigt, die politischen Reformen künftig „aus Sicht der Bürger“ zu denken. Dies signalisiert einen Wandel in der politischen Herangehensweise, die stärker auf die Bedürfnisse und Anliegen der Bürger fokussiert sein soll. Er betont, dass Dialog und Transparenz entscheidend sind, um das Vertrauen der Bevölkerung zurückzugewinnen und eine nachhaltige Entwicklung in den Bundesländern zu gewährleisten.
Die Übernahme des Vorsitzes durch Mattle könnte auch neue Impulse für die Zusammenarbeit zwischen den Bundesländern bringen. Es bleibt abzuwarten, welche spezifischen Reformen Mattle initiiert und wie er die Herausforderungen, die in der neuen Legislaturperiode auf ihn zukommen, angeht. Der gesellschaftliche Zusammenhalt, die wirtschaftliche Erholung nach der Pandemie und eine nachhaltige Politik sind Themen, die viele Bundesländer beschäftigen und auch in der künftigen Konferenz behandelt werden müssen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die erste Amtszeit von Mario Kunasek als Vorsitzender der Landeshauptleute-Konferenz grundlegende Diskussionen über die Rolle der Landespolitik angestoßen hat. Sein leidenschaftliches Eintreten für die Interessen der Bürger und die Förderung eines kollegialen Austausches unter den Landeshauptleuten sind zentrale Elemente seiner Bilanz. Mit dem Amtswechsel zu Anton Mattle steht die Konferenz vor der Herausforderung, die bereits begonnenen Reformprozesse fortzusetzen und gleichzeitig neue, bürgernahe Ansätze zu entwickeln, die den unterschiedlichen Bedürfnissen in den Bundesländern gerecht werden.