Bundesminister Peter Hanke hat auf den Bericht der „Krone“ reagiert, der die Verkaufspläne von ams-Osram an Infineon thematisiert. Er betont dabei die Notwendigkeit, die Chip-Kompetenz Österreichs zu schützen und nicht einfach zu verkaufen. Hanke macht klar, dass die rund 1300 Arbeitsplätze, die mit der ams-Osram verbunden sind, gesichert werden müssen. Andernfalls müssen die erhaltenen Millionenförderungen, die zur Unterstützung der Firma gewährt wurden, zurückgezahlt werden.
Hanke drängt zudem darauf, dass auch österreichische Investoren in den Verkaufsprozess einbezogen werden sollten. Dies würde nicht nur die Arbeitsplätze sichern, sondern auch dafür sorgen, dass die nationale Expertise und Technologie im Bereich der Halbleiterindustrie im Land bleibt. Die Sicherung dieser Jobs und der technologischen Kompetenz wird als entscheidend für die wirtschaftliche Zukunft Österreichs angesehen.
Die Chip-Industrie wird als strategisch wichtig für die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit des Landes betrachtet. Hanke fordert daher eine transparente und verantwortungsvolle Vorgehensweise bei den Verhandlungen über den Verkauf von ams-Osram. Eine Einbeziehung österreichischer Investoren könnte nicht nur den Erhalt der Arbeitsplätze fördern, sondern auch eine nachhaltige Entwicklung der Branche unterstützen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Peter Hanke die Regierungspolitik gegen den Verkauf von ams-Osram an Infineon vehement verteidigt. Die Berücksichtigung nationaler Interessen und die Sicherstellung der 1300 Arbeitsplätze stehen dabei im Mittelpunkt seiner Argumentation. Der Minister sieht in den bevorstehenden Verhandlungen eine Möglichkeit, die österreichische Chip-Industrie zu stärken und zu sichern.