Am Freitag äußerte Bundeskanzler Christian Stocker von der ÖVP, dass Österreichs Regierung die verhängten Sanktionen gegen den Iran ausdrücklich unterstütze. In seiner Rede betonte er die Notwendigkeit, den Druck auf das iranische Regime zu erhöhen, um die Menschenrechte zu wahren und die gewaltsamen Übergriffe gegen die eigene Bevölkerung zu stoppen.
Stocker verurteilte die „beispiellose Gewalt des iranischen Regimes“ und wies darauf hin, dass die internationale Gemeinschaft zusammenarbeiten müsse, um die Menschenrechtslage im Iran zu verbessern. Er erklärte zudem, dass die Sanktionen ein wichtiges Mittel seien, um das Regime zur Verantwortung zu ziehen und einen Wandel herbeizuführen.
Die Forderung nach einem Ende der Gewalt und der Unterdrückung der Bevölkerung sei für die österreichische Regierung von höchster Priorität. Bundeskanzler Stocker betonte, dass die Unterstützung für die iranische Zivilgesellschaft und die Verteidigung der Menschenrechte unerlässlich seien, um eine positive Veränderung im Land zu erreichen.
Zusätzlich stellte er fest, dass Österreich bereit sei, sich aktiv an europäischen und internationalen Initiativen zu beteiligen, die darauf abzielen, die Menschenrechtslage im Iran zu verbessern. Dies schließt auch die Zusammenarbeit mit anderen europäischen Staaten ein, um ein geschlossenes Vorgehen gegen das iranische Regime zu gewährleisten.
Die Diskussion um die Sanktionen ist in Österreich und der EU von großer Bedeutung, insbesondere vor dem Hintergrund der anhaltenden Proteste im Iran. Diese Proteste, die sich gegen die Regierung und deren repressives Vorgehen richten, zeigen die Unzufriedenheit der iranischen Bevölkerung und den Wunsch nach Veränderungen.
Bundeskanzler Stockers klare Positionierung kann als Aufruf an andere Länder angesehen werden, sich ebenfalls stärker für Menschenrechte im Iran einzusetzen und über Sanktionen nachzudenken, um Druck auf die islamische Republik auszuüben. Der Kanzler appellierte auch an die Österreicher, sich mit den Herausforderungen und Kämpfen, die viele Iraner täglich erleben, zu solidarisieren.
Insgesamt stellt dieser Vorstoß Österreichs Regierung einen wichtigen Schritt in Richtung eines proaktiven Engagements in der internationalen Politik dar, um Menschenrechtsverletzungen zu bekämpfen und den Wünschen des iranischen Volkes Gehör zu verschaffen. Die anhaltende Gewalt im Iran erfordert ein entschiedenes Handeln der internationalen Gemeinschaft, und Österreich ist bereit, seine Rolle dabei zu spielen.