Der Polit-Clan Pröll besteht aus drei Generationen: Erwin, Josef und Alexander, auch bekannt als „Xandi“. In der öffentlichen Wahrnehmung wird Xandi oft als der jüngste Spross einer einflussreichen Dynastie betrachtet. Doch der ehrgeizige Politiker kämpft gegen dieses Bild an und möchte sich als eigenständige Persönlichkeit positionieren, die ihren eigenen Weg in der Politik geht. Sein Streben, als mehr als nur ein Nutznießer der Familiengeschichte wahrgenommen zu werden, ist Teil seines politischen Selbstverständnisses.
Josef Pröll, der Vater von Alexander und ein ehemaliger Vizekanzler, hat eine klare Sicht auf die politische Karriere seines Sohnes. Er sieht in Xandi das Potenzial, eine neue Generation der Pröll-Dynastie zu repräsentieren, die nicht nur von den Errungenschaften der Vorgänger profitiert, sondern auch frische Ideen und Ansätze in die Politik einbringt. Josef betont, dass es für Alexander wichtig ist, sich unabhängig zu beweisen und seinen eigenen Platz in der politischen Landschaft zu finden.
Erwin Pröll, der Großonkel und ehemalige Landeshauptmann von Niederösterreich, hat ebenfalls eine besondere Meinung über den Werdegang von Xandi. Erwin, der über Jahrzehnte hinweg eine prägende Figur in der politischen Landschaft Österreichs war, sieht in Alexander eine Chance, die Familientradition fortzuführen. Jedoch bringt er auch das Bewusstsein dafür mit, dass die Erwartungen an ihn hoch sind und dass er den Druck der Familiengeschichte und der Öffentlichkeit meistern muss.
In der Vergangenheit kam es zwischen den Generationsmitgliedern zu erheblichen öffentlichen Konflikten. Diese Differenzen zeigen die Spannungen innerhalb der Familie, die entstehen, wenn unterschiedliche politische Ansichten und Strategien aufeinandertreffen. Trotz dieser Konflikte scheinen Josef und Erwin heute eine reflektierte Sicht auf diese Auseinandersetzungen zu haben und erkennen die Bedeutung von Dialog und Kompromiss im politischen Leben an. Sie sind sich einig, dass die Herausforderungen, denen Xandi gegenübersteht, auch die Voraussetzungen für sein Wachstum als Politiker sind.
Alexander Pröll ist sich der Giganten bewusst, die ihm im Weg stehen. Er sucht nach Wegen, um seine eigene Identität in der Politik zu entwickeln, während er gleichzeitig die Werte und Prinzipien seiner Familie im Hinterkopf behält. Er ist entschlossen, seinen eigenen Stil zu finden und die Erwartungen zu übertreffen, die an ihn als Teil eines einflussreichen Clans gestellt werden. Sein Vorgehen könnte als Teil einer größeren Bewegung innerhalb der österreichischen Politik gesehen werden, in der neue Gesichter und Ideen gefragt sind, um die Herausforderungen der modernen Welt zu bewältigen.
Zusammengefasst stellt das Porträt der Pröll-Dynastie nicht nur die Verflechtungen und Herausforderungen innerhalb einer politischen Familie dar, sondern beleuchtet auch die individuelle Kampfkraft von Alexander, die Traditionen seines Vaters und Großonkels sowie die Notwendigkeit, sich im politischen Umfeld Österreichs weiterzuentwickeln. In einem politischen Klima voller Veränderungen ist es für Alexander entscheidend, sich sowohl als Teil der Familie zu präsentieren als auch seine Einzigartigkeit zu bewahren.