Im letzten Quartal 2025 verzeichnete die deutsche Metall- und Elektroindustrie einen signifikanten Anstieg von Aufträgen, vor allem aufgrund großer Rüstungsaufträge. Dies führte zu einem deutlichen Auftragsplus, welches die Erwartungen in der Branche positiv beeinflussen könnte. Dennoch äußerte der Arbeitgeberverband Gesamtmetall, dass die Gesamtentwicklung der Branche als unzufriedenstellend wahrgenommen wird.
Das Jahr 2025 wird von vielen Branchenvertretern als ein „schreckliches Jahr“ beschrieben. Trotz der positiven Entwicklung im Auftragsbereich müssen verschiedene Herausforderungen und Probleme, die die Metall- und Elektroindustrie belasten, berücksichtigt werden. Die Unternehmen sehen sich angesichts globaler wirtschaftlicher Unsicherheiten, Lieferkettenproblemen und steigenden Rohstoffpreisen mit erheblichen Schwierigkeiten konfrontiert.
Der Arbeitgeberverband Gesamtmetall warnte davor, dass die hohe Nachfrage nach Rüstungsaufträgen nicht das gesamte Bild der wirtschaftlichen Lage widerspiegelt. Viele Betriebe kämpfen noch immer darum, ihre Aufträge zu erfüllen und rentabel zu arbeiten. Der Mangel an Fachkräften und die steigenden Energiekosten stellen erhebliche Hemmnisse dar, die die Wettbewerbsfähigkeit der Branche gefährden.
Zusätzlich gibt es Bedenken hinsichtlich der zukünftigen Entwicklungen. Die Betriebe machen sich Sorgen über mögliche Rückgänge in anderen Bereichen der Industrie, die durch Veränderungen in der politischen und wirtschaftlichen Lage eintreten könnten. Dies beeinflusst die allgemeine Stimmung und die Investitionsbereitschaft der Unternehmen in der Metall- und Elektroindustrie.
Insgesamt zeigt die Situation, dass trotz vereinzelter positiver Nachrichten über Auftragszahlen viele Unternehmen der Branche weiterhin in einer angespannten Lage verbleiben. Es bleibt abzuwarten, wie sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Jahr 2026 entwickeln werden und welche Maßnahmen ergriffen werden, um diese Herausforderungen zu bewältigen.