Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März 2023 eine klare Botschaft an die Männer gerichtet. Bei einer Veranstaltung, die in der Wiener Hofburg stattfand und unter dem Motto „LAUTER! FRAUEN!“ stand, forderte er alle Männer auf, sich für die Gleichberechtigung der Geschlechter laut und deutlich einzusetzen. Van der Bellen betonte, dass Gleichberechtigung nicht nur in der Politik und Wirtschaft, sondern auch im privaten Umfeld eine wichtige Rolle spiele.
Hinzu kam, dass der Bundespräsident darauf hinwies, wie entscheidend es ist, Frauen nicht auszuschließen. Er erklärte, dass eine Gesellschaft, die Frauen nicht einbeziehe, in ihrer Entwicklung und ihrem Fortschritt Limitationen erleide. Der Appell gilt allen Männern, Verantwortung zu übernehmen und aktiv zu werden. Er forderte dazu auf, Gehör zu finden und sich gegen Diskriminierung und Ungleichheit zu positionieren.
Die Veranstaltung diente nicht nur der Feier der Errungenschaften der Frauen, sondern auch der Reflexion über die noch bestehenden Ungleichheiten. Van der Bellen ermutigte Männer, ihre Stimmen zu erheben, wenn es um die Unterstützung der Gleichberechtigung ginge. In einem leidenschaftlichen Aufruf rief er dazu auf, gemeinsam für eine bessere Zukunft zu kämpfen, in der jeder Mensch, unabhängig vom Geschlecht, die gleichen Chancen und Rechte hat.
Die Bedeutung des Internationalen Frauentags und die damit verbundenen Bestrebungen für Gleichheit und Anerkennung von Frauenrechten wurde während der Veranstaltung hervorgehoben. Van der Bellen stellte klar, dass der Fortschritt in der Gleichstellung der Geschlechter eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist, die nicht nur Frauen, sondern auch Männer betrifft.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Forderung nach aktivem Engagement der Männer in Fragen der Geschlechtergerechtigkeit im Mittelpunkt dieser Veranstaltung stand. Alexander Van der Bellen betonte die Notwendigkeit, dass Männer sich nicht nur in ihren eigenen Reihen für Gleichberechtigung einsetzen, sondern auch in der Öffentlichkeit und in ihren jeweiligen Berufsfeldern. Dies geschieht in der Hoffnung, eine Gesellschaft zu schaffen, in der Gleichheit und Respekt an erster Stelle stehen.