Vor mehr als vier Jahren war ein Alkolenker in Luttach in Südtirol in eine Touristengruppe gerast und hatte das Leben von sieben jungen Menschen ausgelöscht. Nun musste sich der mittlerweile 30-Jährige dafür für Gericht verantworten - er fasste eine mehrjährige Haftstrafe aus.
Die deutschen Todesopfer wurden nach dem Zusammenstoß mit dem Audi TT teils bis zu 30 Meter durch die Luft geschleudert. Der Lenker hatte nach dem Unfall erklärt, dass ihm die Trennung seiner Freundin zu schaffen gemacht hatte - das hätte ihn dazu verleitet, sich trotz einer später festgestellten Alkoholisierung von fast zwei Promille hinter das Steuer seines Wagens zu setzen. Bilder vom Unfallort:Vor Gericht wurde dem jungen Mann fahrlässige Tötung und Körperverletzung vorgeworfen. Nun wurde er zu sieben Jahren Haft verurteilt. Der Südtiroler wurde im Rahmen eines verkürzten Verfahrens erstinstanzlich verurteilt. Der Mann soll laut einem Bericht des Online-Portals „stol.it“ noch vor der Verlesung des Urteils den Verhandlungssaal verlassen haben. Dem Angeklagten hatten bis zu 18 Jahre Haft gedroht.