Marika Lagger-Pöllinger, die ehemalige Bürgermeisterin von Lendorf, hat sich in ihrem neuen Amt als Landesrätin in der SPÖ positioniert. In einem Interview spricht sie über verschiedene Themen, die sowohl ihre Erfahrungen in der Politik als auch ihre Ansichten zur Privatwirtschaft betreffen. Ihre Karriere in der Politik hat sie geprägt und sie sieht den Wechsel in die Landesregierung als eine wichtige Entwicklung, um ihre politischen Ziele effektiver verwirklichen zu können.
Im Gespräch hebt Lagger-Pöllinger den Vorteil der Privatwirtschaft hervor. Sie glaubt, dass die Innovationskraft und Flexibilität, die in der Privatwirtschaft vorhanden sind, auch in der politischen Arbeit von Vorteil sein können. Durch die Zusammenarbeit zwischen Staat und Privatsektor könnten Ressourcen effizienter genutzt und schnellere Lösungen für gesellschaftliche Probleme gefunden werden. Diese Synergien möchte sie in ihrer neuen Rolle weiter fördern.
Ein weiteres Thema, das Lagger-Pöllinger anspricht, sind die oft langwierigen politischen Prozesse. Sie kritisiert, dass Entscheidungen häufig viel Zeit in Anspruch nehmen, was gerade in Krisensituationen problematisch sein kann. Sie fordert eine Beschleunigung der Verfahren und eine Verbesserung der Kommunikation zwischen den verschiedenen politischen Ebenen. Ihrer Meinung nach müsste die Politik agiler werden, um auf schnelle Veränderungen und Herausforderungen besser reagieren zu können.
Darüber hinaus spricht sie über den Mut der Frauen in der Politik. Lagger-Pöllinger betont, dass mehr Frauen in Führungspositionen notwendig sind, um diverse Perspektiven in politische Entscheidungen einfließen zu lassen. Sie ermutigt Frauen, sich aktiv in der Politik zu engagieren und ihre Stimme zu erheben. Laut ihr ist es wichtig, Vorbilder zu schaffen, die zeigen, dass Frauen gleichwertige Führungsrollen übernehmen können. In diesem Zusammenhang plant sie, Initiativen zu unterstützen, die Frauen in der Politik fördern und deren Sichtbarkeit erhöhen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Marika Lagger-Pöllinger mit ihrer Überzeugung, dass Zusammenarbeit zwischen Privatwirtschaft und öffentlicher Hand entscheidend ist, eine neue Perspektive in die Landespolitik bringt. Ihre Forderung nach schnelleren politischen Entscheidungen und einer stärkeren Repräsentation von Frauen in der Politik zeigt, dass sie bereit ist, bestehende Strukturen zu hinterfragen und Veränderungen anzustoßen. Ihr politisches Engagement bleibt dabei unerschütterlich, und sie setzt sich für innovative Lösungen und eine gerechtere Gesellschaft ein.