Andreas Liegenfeld und Herbert Oschep sind leidenschaftliche Befürworter eines neuen Patriotismus im Bereich des Trinkgenusses. Sie sind fest entschlossen, gegen die veralteten Kommissionsurteile anzukämpfen, die ihrer Meinung nach die Entwicklung und den Genuss von innovativen Getränken behindern. Ihr Ziel ist es, einen modernen Zeitgeist des Geschmacks zu etablieren, der die Vielfalt und Qualität österreichischer Getränke feiert.
In ihrem Streben nach Veränderung haben Liegenfeld und Oschep eine klare Devise formuliert: „Stolz auf Rot-Weiß-Rot im Glas!“ Diese Aussage drückt nicht nur ihren Stolz auf die österreichische Kultur aus, sondern auch ihre Überzeugung, dass die heimischen Produkte, insbesondere Weine und Spirituosen, eine besondere Wertschätzung verdienen. Sie glauben, dass diese Produkte in der internationalen Getränkelandschaft stärker vertreten sein sollten.
Die beiden Kämpfer für einen neuen gesellschaftlichen Trinkgenuss kritisieren die bestehende Regelung und die Kommissionen, die seiner Meinung nach begrenzende Vorschriften aufstellen und damit die kreative Entfaltung der Hersteller behindern. Sie plädieren dafür, innovative Ideen und Geschmäcker zu erlauben, die nicht in starre Kategorien gezwängt werden sollten. Diese Freiheit, so argumentieren sie, ist essenziell, um den aufregenden und dynamischen Charakter der österreichischen Getränkekultur zu fördern.
Ein weiterer Aspekt ihrer Bewegung ist die Förderung regionaler Produzenten. Liegenfeld und Oschep setzen sich für die kleinen, oft übersehenen Brennereien und Weingüter ein, die mit viel Leidenschaft und Handwerk hochwertige Produkte herstellen. Sie sind der Meinung, dass diese Betriebe durch die Unterstützung der Verbraucher und die Anpassung der rechtlichen Rahmenbedingungen zu einem entscheidenden Teil der österreichischen Identität werden können.
Die Vision von Liegenfeld und Oschep geht über den einfachen Genuss von Getränken hinaus. Sie zielen darauf ab, ein Bewusstsein für die Herkunft und die Qualität der Produkte zu schaffen. Sie möchten, dass die Konsumenten eine tiefere Verbindung zu dem entwickeln, was sie trinken, und sich der kulturellen Bedeutung ihrer Wahl bewusst sind. Das bedeutet, dass sie nicht nur auf den Geschmack, sondern auch auf die Werte und die Traditionen achten, die hinter jedem Schluck stehen.
Der Aspekt des Patriotismus spielt eine zentrale Rolle in ihrer Philosophie. Für sie ist es wichtig, dass die Menschen in Österreich stolz auf ihre Produkte und deren Qualität sind. Dies soll nicht nur auf nationaler Ebene geschehen, sondern auch international, um die Reputation der österreichischen Getränke zu stärken. Diese Botschaft des Stolzes und der Wertschätzung soll durch verschiedene Veranstaltungen, Verkostungen und Öffentlichkeitsarbeit verbreitet werden.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Andreas Liegenfeld und Herbert Oschep eine transformative Bewegung im Bereich des Getränkegenusses anstreben. Sie treten für einen Patriotismus ein, der die innovative Kraft und die kulturelle Bedeutung österreichischer Produkte feiert. Ihre Devise „Stolz auf Rot-Weiß-Rot im Glas!“ ist ein Aufruf an alle, sich für die Wertschätzung und Förderung heimischer Getränke einzusetzen. Sie sind davon überzeugt, dass dieser neue Geist des Geschmacks nicht nur das Trinkerlebnis bereichert, sondern auch zur Stärkung der kulturellen Identität Österreichs beiträgt.