Die Österreicherinnen und Österreicher haben in den letzten Jahren eine steigende Begeisterung für den Onlinehandel entwickelt. Diese Tendenz hat sich auch im Jahr 2025 deutlich gezeigt, als die Umsätze im Internetverkauf ein bemerkenswertes Allzeithoch erreichten. Laut einer Erhebung des Instituts für Österreichs Wirtschaft (iföw), die im Auftrag der WKÖ-Bundessparte Handel durchgeführt wurde, stieg der Bruttoumsatz im Onlinehandel um beeindruckende 9,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Der Gesamumsatz für das Jahr 2025 beträgt somit 11,5 Milliarden Euro. Diese Zahlen verdeutlichen, dass die Österreicherinnen und Österreicher zunehmend online einkaufen und das Internet als bevorzugten Einkaufsort wählen. Verschiedene Faktoren haben zu diesem Anstieg beigetragen, darunter die zunehmende Digitalisierung, veränderte Konsumgewohnheiten und eine breitere Palette von verfügbaren Produkten.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Verbesserung der Infrastruktur für den Onlinehandel. Immer mehr Menschen haben schnellen Internetzugang und nutzen mobile Endgeräte, um ihre Einkäufe zu tätigen. Dies hat nicht nur die Zahl der Onlinekäufe erhöht, sondern auch die Art und Weise, wie die Verbraucher einkaufen. Oft nutzen sie Vergleichsportale, um die besten Angebote zu finden, und profitieren von der Bequemlichkeit, die das Online-Shopping bietet.
Die Beliebtheit des Onlinehandels wird zusätzlich durch die Vielfalt der angebotenen Produkte und Dienstleistungen unterstützt. Verbraucher können bequem von zu Hause aus alles Mögliche einkaufen, von Kleidung über Elektronik bis hin zu Lebensmitteln. Diese enorme Auswahl führt dazu, dass immer mehr Menschen die Vorteile des Online-Shoppings erkennen und nutzen.
Die Ergebnisse der Studie zeigen auch, dass die COVID-19-Pandemie einen nachhaltigen Einfluss auf das Einkaufsverhalten der Österreicherinnen und Österreicher hatte. Die langfristigen Veränderungen in den Konsumgewohnheiten bringen einen nachhaltigen Wandel in der Einzelhandelslandschaft mit sich und führten dazu, dass viele Einzelhändler ihre Strategien anpassen mussten, um im Wettbewerbsumfeld erfolgreich zu bleiben.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Onlinehandel in Österreich einen bemerkenswerten Aufschwung erlebt hat. Mit einem Bruttoumsatz von 11,5 Milliarden Euro im Jahr 2025 und einem Wachstum von 9,5 Prozent zeigt sich, dass die Österreicherinnen und Österreicher eine klare Präferenz für Onlinekäufe entwickelt haben. Diese Entwicklung stellt sowohl eine Herausforderung als auch eine Chance für den stationären Einzelhandel dar, der sich an die neuen Gegebenheiten anpassen muss, um in der digitalen Welt bestehen zu können.