Nach einer Welle der Kritik und einem negativen Leserurteil in der „Krone“ hat NEOS-Staatssekretär Sepp Schellhorn sich entschieden, sich öffentlich zu äußern. In einem persönlichen Brief, der an verschiedene Medien und Interessengruppen gerichtet ist, nimmt er Stellung zu den Vorwürfen und verteidigt seine Ansichten und Maßnahmen. Schellhorn gibt zu, dass seine Arbeit nicht immer reibungslos verlaufen ist und er Schwierigkeiten hat, die Ziele zu erreichen, die er sich gesetzt hat.
Ein zentraler Punkt in Schellhorns Verteidigung ist die Wichtigkeit seiner Reformagenda. Er betont, dass die geplanten Reformen notwendig sind, um die Situation in seinem Zuständigkeitsbereich zu verbessern. Schellhorn beschreibt die Herausforderungen, denen er in seiner Rolle als Staatssekretär gegenübersteht, und erklärt, dass er sich mit Engpässen und Widerständen auseinandersetzen muss. Gleichzeitig unterstreicht er, dass solche Herausforderungen keine Entschuldigung für mangelnde Ergebnisse sein dürfen.
Darüber hinaus spricht Schellhorn über die Notwendigkeit von Transparenz und Kommunikation. Er ist der Meinung, dass er und sein Team besser mit der Öffentlichkeit und den Medien kommunizieren müssen, um Missverständnisse zu vermeiden und Vertrauen zu schaffen. Der Staatssekretär deutet auch an, dass er bereit ist, aus den gemachten Fehlern zu lernen und die öffentliche Meinung ernst zu nehmen.
Schellhorn endet seinen Brief mit einem Aufruf an die Bürger und die Unterstützer seiner Partei, die Reformen nicht nur kritisch zu betrachten, sondern auch aktiv an der Verbesserung des Systems teilzuhaben. Er fordert das Engagement der Bevölkerung ein, um gemeinsam an Lösungen zu arbeiten und die Herausforderungen zu bewältigen. Damit möchte er nicht nur seine Position stärken, sondern auch das Fundament für zukünftige Entwicklungen in Österreich legen.