Gabriel Felbermayr, Direktor des renommierten Wirtschaftsforschungsinstituts Wifo, hat sich kürzlich auch zum Wirtschaftsweisen in Deutschland berufen lassen. In einem Gespräch mit der „Krone“ hat er die Gelegenheit genutzt, über verschiedene wirtschaftliche Themen zu sprechen, die sowohl seine Heimatregion als auch bedeutende Industriefragen betreffen.
Felbermayr betont die Bedeutung seines Heimatbundeslandes, das er als regionalen Wirtschaftsstandort hervorhebt. Dabei diskutiert er, wie die regionale Industrie durch innovative Ansätze und technologischen Fortschritt gestärkt werden kann. Er ist überzeugt, dass vor allem die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Industrie entscheidend für den Erfolg in der Wirtschaft ist.
Ein zentrales Thema seines Gesprächs sind die „besten Dieselmotoren der Welt“, die nach wie vor eine wichtige Rolle in der Automobilindustrie spielen. Felbermayr erklärt, wie wichtig es ist, dass die deutsche Industrie in der Zukunft weiterhin führend bleibt, auch im Bereich umweltfreundlicher Antriebstechnologien. Er weist darauf hin, dass der Dieselmotor, trotz aller Diskussionen um Umweltverschmutzung und Abgasnormen, nach wie vor eine effiziente Lösung für viele Anwendungen darstelle.
Ein weiterer Aspekt, den Felbermayr anspricht, sind die Herausforderungen und Chancen, die sich aus der aktuellen wirtschaftlichen Lage ergeben. Er erläutert, dass die Weltwirtschaft sich in einem dynamischen Wandel befindet und es wichtig ist, anpassungsfähig zu bleiben. Insbesondere die Digitalisierung und der globale Wettbewerb sind Faktoren, die Unternehmen vor neue Herausforderungen stellen.
Die Rolle von Wifo in dieser Dynamik ist für Felbermayr von zentraler Bedeutung. Das Institut bietet nicht nur fundierte wirtschaftliche Analysen, sondern auch innovative Lösungen, die den Unternehmen helfen sollen, sich in einem wettbewerbsintensiven Umfeld zu behaupten. Er hebt hervor, dass es der dortige Forschung auch darum geht, politische Entscheidungsträger mit belastbaren Daten zu unterstützen, um die richtigen Weichenstellungen für die Zukunft zu stellen.
Abschließend zeigt Felbermayr auf, dass trotz aller Herausforderungen, vor denen die deutsche Industrie steht, große Chancen bestehen, die es zu nutzen gilt. Er ermutigt Unternehmen, proaktiv an ihrer Wettbewerbsfähigkeit zu arbeiten und sich nicht nur auf bestehende Stärken zu verlassen, sondern auch neue Märkte und Technologien zu erschließen. Dieser ganzheitliche Ansatz könnte der Schlüssel zum Erfolg in einer sich schnell verändernden Weltwirtschaft sein.