Nach seinem kürzlichen Ausschluss aus der NEOS-Partei äußerte sich der pinke Mitgründer Veit Dengler am Sonntagabend in der „ZiB 2“ zu den jüngsten Vorfällen. In seinem Auftritt richtete er scharfe Angriffe gegen die Partei sowie deren Frontfrau Beate Meinl-Reisinger. Dengler, der eine zentrale Figur in der Partei war, erklärte, dass der Ausschluss aus NEOS für ihn sowohl unerwartet als auch ungerechtfertigt sei.
Während des Interviews betonte Dengler, dass die Partei in den letzten Jahren erhebliche Veränderungen durchgemacht hat, die ihn stark enttäuschten. Besonders kritisierte er die Art und Weise, wie die Führungsebene, angeführt von Meinl-Reisinger, mit Mitgliedern umgeht, die andere Ansichten vertreten. Er beschrieb die Parteileitung als zunehmend autoritär und warf ihr vor, die demokratischen Grundsätze der Partei zu untergraben.
Dengler hob hervor, dass er nie die Ideale und Werte, für die NEOS steht, in Frage gestellt habe. Stattdessen sieht er sich selbst als Verteidiger dieser Prinzipien. Er kritisierte, dass die Partei immer weniger Raum für Meinungsvielfalt biete und sich zunehmend in eine bestimmte Richtung entwickle, die nicht im Interesse aller Mitglieder sei. Laut Dengler hätte man ihn und andere Mitglieder eher in den Dialog einbeziehen sollen, anstatt sofort zu Ausschlüssen zu greifen.
In einem weiteren Punkt seiner Rede erklärte Dengler, dass die NEOS in die Falle geraten seien, sich zu sehr auf das aktuelle politische Klima in Österreich zu konzentrieren, ohne eine klare Vision für die Zukunft zu haben. Dies, so behauptete er, führe zu einem Verlust an Glaubwürdigkeit bei den Wählern. Er forderte die Parteiführung auf, sich wieder auf die ursprünglichen Kernwerte zu besinnen und aktiv nach vorn zu schauen, anstatt interne Konflikte zu schüren.
Am Ende seines Auftritts stellte Dengler klar, dass er trotz seiner Enttäuschung über die Entwicklungen in der NEOS weiterhin für die politischen Ideale kämpfen will, die ihm am Herzen liegen. Sein Ausschluss sei zwar ein herber Rückschlag, aber er werde sich nicht davon abhalten lassen, seine Stimme zu erheben und für die Belange der Bürger einzutreten. Dengler wollte mit seinen Äußerungen auch andere Mitglieder ermutigen, für die Prinzipien zu kämpfen, die sie für wichtig halten, und ihre Meinung offen zu äußern.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Veit Dengler in der „ZiB 2“ seine Enttäuschung über die NEOS und die aktuelle Parteiführung ausdruckte. Er forderte eine Rückbesinnung auf die echten Werte der Partei und kritisierte die autoritären Tendenzen innerhalb der Führung. Sein Wille, für die Ideale zu kämpfen, bleibt trotz des Ausschlusses stark.