Margarete Kriz-Zwittkovits hat die Führungsposition im Wiener Wirtschaftsbund sowie in der Wirtschaftskammer Wien übernommen. Sie wird als rechte Hand von Ruck betrachtet und hat sich zum Ziel gesetzt, einen „Neubeginn“ in der Organisation zu organisieren. Ihre Ernennung wird als strategischer Schritt angesehen, um frischen Wind in die Institutionen zu bringen und Herausforderungen zu meistern, die in der Vergangenheit möglicherweise vernachlässigt wurden.
Die „Krone“ berichtet über die verschiedenen Baustellen, die Kriz-Zwittkovits anpacken möchte. Unter ihrer Leitung soll ein klarer Fokus auf die Bedürfnisse der Wiener Wirtschaft gelegt werden. Zu den Herausforderungen gehören unter anderem die Digitalisierung von Betrieben, die Unterstützung von Startups sowie die Schaffung von effektiveren Netzwerkstrukturen. Diese Punkte sind besonders wichtig, um die Wettbewerbsfähigkeit der Wiener Unternehmen im nationalen und internationalen Kontext zu sichern.
Ein weiteres zentrales Anliegen von Kriz-Zwittkovits ist die Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedern der Wirtschaftskammer. Sie plant, regelmäßige Veranstaltungen und Workshops anzubieten, um den Austausch von Ideen und Best Practices zu fördern. Ferner möchte sie die Stimmen der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) stärken, die oft im Schatten der größeren Firmen stehen. Durch gezielte Maßnahmen soll die Sichtbarkeit und die Anerkennung dieser Unternehmen erhöht werden.
Darüber hinaus betont Kriz-Zwittkovits die Bedeutung von Innovation in der Wiener Wirtschaft. Sie sieht es als unerlässlich, dass die Betriebe sich an die sich ständig verändernden Marktbedingungen anpassen. Dies sei besonders in Zeiten von Krisen und globalen Herausforderungen wichtig, damit die Wiener Wirtschaft resilient bleibt. Daher plant sie, die Zusammenarbeit mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen zu intensivieren, um innovative Lösungen zu entwickeln und die Unternehmen bei Transformationsprozessen zu unterstützen.
Ein weiterer kritischer Punkt, den die „Krone“ anführt, ist die Notwendigkeit, das Fachkräfteangebot zu verbessern. Die Nachfrage nach gut ausgebildeten Fachkräften sei in vielen Branchen hoch, während gleichzeitig viele Unternehmen Schwierigkeiten hätten, geeigneten Nachwuchs zu finden. Kriz-Zwittkovits wird daher Initiativen ins Leben rufen, die auf die Ausbildung junger Menschen abzielen und ihnen Chancen im Beruf bieten. Dies könnte durch Praktika, Lehrstellen oder spezielle Ausbildungsprogramme geschehen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Margarete Kriz-Zwittkovits mit ihrem neuen Amt im Wiener Wirtschaftsbund und in der Wirtschaftskammer Wien eine Vielzahl von Herausforderungen angehen will. Ihr Ansatz zielt darauf ab, die Wiener Wirtschaft dynamisch und zukunftsorientiert zu gestalten. Sie verspricht einen Neubeginn, der sowohl kleine als auch große Unternehmen einbeziehen und deren Interessen vertreten soll. Die kommenden Monate werden zeigen, wie erfolgreich ihre Initiativen sind und welche Fortschritte in der Wiener Wirtschaft erzielt werden können.