Am Dienstagabend, dem 10. Oktober 2023, traf die österreichische Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (NEOS) ihren japanischen Amtskollegen Toshimitsu Motegi in Wien. Bei diesem Treffen standen die bilateralen Beziehungen zwischen Österreich und Japan im Mittelpunkt, die Meinl-Reisinger als äußerst bedeutend und strategisch wertvoll für die EU im indopazifischen Raum bezeichnete.
Meinl-Reisinger betonte während des Gesprächs die Wichtigkeit der Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen, einschließlich Wirtschaft, Technologie und Kultur. Japan wird von der Europäischen Union als ein zentraler Partner im indopazifischen Raum angesehen, was durch die wachsende geopolitische Bedeutung der Region unterstrichen wird. Die Ministerin wies darauf hin, dass die EU und Japan bereits in der Vergangenheit bedeutende Fortschritte in ihren diplomatischen und wirtschaftlichen Beziehungen gemacht haben, und sie strebt eine weitere Vertiefung dieser Beziehungen an.
Besonders hervorzuheben ist die Absicht, die wirtschaftlichen Beziehungen auszubauen, um den Austausch von Waren und Dienstleistungen zu fördern. Beide Länder wollen Investitionen in Schlüsseltechnologien vorantreiben und Innovationen miteinander teilen. Die Außenministerin unterstrich, dass Österreich und Japan durch ihre jeweiligen Stärken voneinander profitieren können, insbesondere in den Bereichen erneuerbare Energien, Digitalisierung und nachhaltige Entwicklung.
Ein weiterer wichtiger Punkt des Gesprächs war die Zusammenarbeit in der internationalen Sicherheitspolitik und bei globalen Herausforderungen wie dem Klimawandel. Meinl-Reisinger und Motegi einigten sich darauf, dass beide Länder eine aktive Rolle bei der Förderung von Frieden und Stabilität in der Region einnehmen müssen. Hierbei kamen sie zu dem Schluss, dass multilaterale Ansätze und Kooperationen von entscheidender Bedeutung sind, um gemeinsame Ziele zu erreichen.
Darüber hinaus sprachen die Minister über die kulturellen Verbindungen zwischen Österreich und Japan. Meinl-Reisinger betonte die Bedeutung des interkulturellen Austauschs und der gegenseitigen Verständigung, um die bilateralen Beziehungen weiter zu stärken. In diesem Kontext sollen gemeinsame Veranstaltungen, wie kulturelle Feste und Austauschprogramme, gefördert werden, um den Kontakt zwischen den beiden Ländern zu intensivieren.
Abschließend äußerte Meinl-Reisinger den Wunsch, dass die beiden Länder auch in Zukunft eng zusammenarbeiten und ihre Beziehungen weiter ausbauen werden. Sie erklärte, dass die heutige Begegnung mit Toshimitsu Motegi eine wichtige Grundlage für zukünftige Zusammenarbeit lege. Die Ministerin sieht großes Potenzial in der Partnerschaft mit Japan und ist zuversichtlich, dass durch gemeinsame Anstrengungen bedeutende Fortschritte erzielt werden können.