Am Donnerstagabend, am 23. September 2023, hielt die Außenministerin Beate Meinl-Reisinger in New York eine bemerkenswerte Rede vor der UNO-Vollversammlung. In ihrer Ansprache setzte sie sich klar für das Völkerrecht und eine regelbasierte Ordnung ein, die aus ihrer Sicht unerlässlich für den globalen Frieden und die Stabilität sind. Sie betonte die Bedeutung internationaler Abkommen und wie wichtig es ist, diese zu respektieren, um Konflikte zu vermeiden und ein friedliches Zusammenleben zwischen den Nationen zu fördern.
Meinl-Reisinger hob hervor, dass die Herausforderungen, vor denen die Welt steht, wie der Klimawandel, Migration und globale Gesundheitskrisen, mit einer starken internationalen Zusammenarbeit und dem Rückgriff auf das Völkerrecht angegangen werden müssen. In einer Zeit, in der populistische Bewegungen und nationalistische Tendenzen in vielen Staaten zunehmen, sieht sie die Verpflichtung, sich für eine regelbasierte internationale Ordnung einzusetzen, als dringlicher denn je an.
Ein weiterer zentraler Punkt ihrer Rede war die Erwähnung von Arnold Schwarzenegger, der als berühmter Schauspieler in Hollywood für seine Actionfilme bekannt ist. Meinl-Reisinger stellte fest, dass die von Schwarzenegger dargestellten Szenarien und Herausforderungen in seinen Filmen in der heutigen Realität nicht mehr nur Fiktion, sondern Realität geworden sind. Damit wolle sie auf die Dringlichkeit hinweisen, mit der die internationale Gemeinschaft auf globale Bedrohungen reagieren muss, um die Welt für zukünftige Generationen sicherer zu machen.
Die Außenministerin wies zudem darauf hin, dass eine regelbasierte Ordnung nicht nur für den Frieden, sondern auch für das wirtschaftliche Wohlergehen der Länder von entscheidender Bedeutung ist. Sie argumentierte, dass Handelsbeziehungen und wirtschaftliche Stabilität auf Vertrauen basieren, das nur durch die Einhaltung von Regeln und Abkommen entstehen kann. In diesem Zusammenhang forderte sie alle Nationen auf, gemeinsam an einem Tisch zu sitzen und Lösungen zu suchen, die für alle Seiten akzeptabel sind.
Abschließend appellierte Beate Meinl-Reisinger an die Mitgliedsstaaten der UNO, sich gemeinschaftlich zu engagieren und die Prinzipien des Völkerrechts zu verteidigen. Sie rief dazu auf, Partnerschaften zu stärken und sich aktiv für den Multilateralismus einzusetzen. Ihre Rede fand großen Anklang und wurde als wichtiger Beitrag zur Diskussion um die zukünftige Gestaltung der internationalen Beziehungen angesehen.