Im aktuellen „TV-Duell“ zwischen Andreas Mölzer und Eva Glawischnig auf krone.tv ging es auch um das kürzliche Interview von Herbert Kickl auf krone.tv. In einem Punkt habe Kickl laut der Ex-Frontfrau der Grünen recht: „Ja, das Asylrecht ist kaputt in Europa. Der Satz Das Boot ist voll, ist für mich nachvollziehbar.“
Glawischnig betont zudem: „Dass er alle anderen Parteien ständig als Einheitspartei bezeichnet hat, ist typisch für Kickl.“ Mölzer beruhigt: „Das Wort Einheitspartei ist nur ein Wahlkampfvokabel. Das ist klar.“ Glawischnig stört auch der lapidare Umgang Kickls mit dem Wort Volk. Dabei hätte er auch keine lösungsorientierten Antworten: „Das Motto Volk gegen die Eliten ist eine zu einfache Geschichte.“ Bürgermeisterstichwahl in SalzburgIn einem weiteren Diskussionsthema ging es auch um die Frage, ob Salzburg nach der Bürgermeister-Stichwahl und dem möglichen Bürgermeister Kay Michael Dankl nun kommunistisch werden wird. Glawischnig: „Bis jetzt hat Dankl nur das freundliche Gesicht gezeigt. Aber er hat keine Antworten gegeben, wie es in den Bereichen Bildung, Frauen, Wirtschaft und Standort weitergehen soll. Aber vielleicht ist das freundliche Gesicht auch nur eine Maske.“ Andreas Mölzer sieht eine mögliche kommunistische Stadt Salzburg „in einer Liga mit Nordkorea, Nicaragua und Kuba.“ Bemängelt wurde von den Duellanten auch Dankls Verhalten am letzten Wahlsonntag. Glawischnig: „Ich habe da einiges an Populismus gesehen. Denn das eigene kleine Kind zur Wahl mitzunehmen, ist ein no go.“Die jeweilige Haltung der beiden Duellanten dazu und zu vielen weiteren Polit-Themen sehen Sie im Video oben.