Die Innsbrucker Gemeinderats- und Bürgermeisterdirektwahl hat begonnen. Alle Spitzenkandidaten gaben ihre Stimme bereits ab und einige zeigten sich dabei von ihrer sportlichen Seite.
Um 7.30 Uhr öffneten die Wahllokale. Bis 16 Uhr kann gewählt werden. 100.564 wahlberechtigte Personen waren aufgerufen, von ihrem Stimmrecht Gebrauch zu machen – davon 20.788 EU-Bürger. Sie wählen den 40-köpfigen Gemeinderat und den Stadtchef direkt. 13 Listen rittern um die Wählergunst, jede von ihnen schickt auch einen eigenen Bürgermeisterkandidaten ins Rennen. Das vorläufige Endergebnis (inklusive der Briefwahlstimmen) sollte zwischen 18 und 19 Uhr vorliegen. Ein ebenso großes Augenmerk dürfte auf der Wahlbeteiligung liegen. Diese war 2018 auf ein Rekord-Tief seit 1945 von 50,38 Prozent gesunken. Stichwahl wahrscheinlichEine Bürgermeister-Stichwahl am 28. April gilt als sehr wahrscheinlich, da nicht damit zu rechnen ist, dass einer der Anwärter auf den Bürgermeistersessel bereits im ersten Durchgang die erforderliche absolute Stimmenmehrheit erreicht. Der seit dem Jahr 2018 amtierende Willi muss – nach einer chaotischen Amtszeit mit viel Streit – um den Stichwahl-Einzug zittern.Bilderserie vom Wahltag: Zuletzt wurde ein Vierkampf zwischen ihm, FPÖ-Bürgermeisterkandidat Vizebürgermeister Markus Lassenberger, Tursky sowie dem mit einer eigenen Liste antretenden Ex-ÖVP-Vizebürgermeister Johannes Anzengruber erwartet. Nur Außenseiterchancen wurden SPÖ-Spitzenkandidatin und Stadträtin Elisabeth Mayr eingeräumt. Wirklich valide Umfragedaten gab es bis zuletzt nicht.